Rita Süssmuth galt als Pionierin für Frauenrechte in Deutschland und setzte sich unermüdlich für Gleichberechtigung, Familienpolitik und Integration ein. Insbesondere ihre Arbeit als Bundestagspräsidentin und als Befürworterin der Öffnung Deutschlands für Migration prägten das politische Klima nachhaltig. Innerhalb der CDU erlebte sie nicht nur Rückenwind, sondern musste sich auch gegen Widerstände behaupten – was ihren Ruf als unbeirrbare Reformerin bis heute prägt. Laut Medienberichten werden zahlreiche Weggefährt:innen, Politiker:innen und auch Bürger:innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen beim Staatsakt erwartet, um Abschied zu nehmen. Rita Süssmuth stand für Dialogbereitschaft und versuchte stets, Brücken zu bauen – selbst in Zeiten großer politischer Spannungen.