Die Ausweisung eines deutschen Diplomaten aus Moskau steht in direktem Zusammenhang mit der jüngsten Verschärfung der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Deutschland hatte zuvor einen russischen Mitarbeitern auf Grund von Spionageverdachts des Landes verwiesen, worauf Russland mit dem gleichen Schritt reagierte. Öffentlich verurteilten beide Seiten die Vorwürfe als unbegründet und stellen die jeweilige Entscheidung als reines politisches Manöver dar, das die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den Ländern weiter belastet. Aktuelle Recherchen zeigen, dass die diplomatische Krise in einen größeren Kontext eingebettet ist: Seit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine verschärfen sich wechselseitige Sanktionen und Spionagevorwürfe, was das gegenseitige Vertrauen nahezu zum Erliegen bringt. Die deutsche Bundesregierung betonte laut neuen Berichten, sie sehe die russischen Aktivitäten als "unzumutbare Einmischung" an. Russische Offizielle beschreiben diesen Vorwurf als "beispiellos" und reagierten mit scharfer Rhetorik, dass man sich „nicht erpressen lasse“ (Quellen: u.a. Zeit.de, Spiegel.de, FAZ.net, taz.de, sueddeutsche.de).