Manchmal reicht ein lebendiges Branchenevent, um Skeptiker zu bekehren: Sonepar tourt in diesem Jahr wieder quer durch Deutschland und bringt bei der Trend + Technik 2026 Experten, Hersteller und das Publikum an einen Tisch oder, besser gesagt, an die Messestände. Insgesamt 13 Städte werden bis zum Spätherbst eingeplant. Die Themenpalette reicht von aktuellen Gesetzesänderungen wie §14a EnWG, die vielen Betrieben Kopfzerbrechen bereiten, bis zu Innovationen bei Ladeinfrastruktur und cleveren Werkzeugen – auch ein futuristischer Cutter von Klauke fand seine Bühne. Der Austausch ist erwünscht: Neben den hochfrequentierten Herstellerständen werden praxisnahe Fragen diskutiert, sei es zur Energiesteuerung im Betrieb oder zum Zusammenspiel von gesetzlicher Regulierung und Technik im Alltag.
Eine kleine Randnotiz, die überraschend viel Begeisterung auslöste: der neue 'Azubi-Explorer'. Von Azubis, für Azubis, mit geführten Rundgängen und direktem Draht zu den Herstellern. Gerade in Hamburg war der Andrang gewaltig, mehrere Touren mussten angeboten werden. Das zeigt, wie hungrig der Nachwuchs auf Fachwissen – und Networking – ist. Sonepar betont, dass es beim Konzept weniger um das reine Verkaufen, sondern vielmehr um gebündelte Beratung, Wissensvermittlung und Dialog auf Augenhöhe geht. Die nächsten Tourdaten führen nach Köln, Mainz, Berlin und weiteren Städten.
Wenngleich die Aufteilung der Events – regionale Reihe im Zwei-Jahres-Rhythmus, zentraler Partnertreff im Wechseljahr – erst seit Kurzem praktiziert wird, wirkt das Format alles andere als eingestaubt. Ein wenig Mut zu Neuem, gepaart mit dem Selbstverständnis, Herausforderungen der Branche wirklich anzupacken, macht anscheinend den Unterschied. Sonepar bleibt auf Kurs und setzt konsequent auf innovative Formate und Standortnähe.
Die Trend + Technik 2026 bleibt für Sonepar eine Erfolgsgeschichte: Mit bisher über 6.000 Teilnehmenden und großer Resonanz werden v. a. Energieeffizienz, §14a EnWG und die Digitalisierung der Elektrobranche diskutiert. Gerade der neu gesetzte Fokus auf steuerbare Verbrauchseinrichtungen trifft einen zentralen Nerv, da die Anforderungen der Energiewende Handwerk, Industrie und Fachgroßhandel weiter fordert. Weitere Infos aus aktuellen Medien: Im Kontext der Energiewende und des erneuerten Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zeigen sich viele Branchenakteure verunsichert, da Regelungen zu steuerbaren Geräten ab 2024 verbindlich umgesetzt werden müssen – gleichzeitig wächst laut taz die Nachfrage nach Lösungen für Elektroinstallationen, die sowohl regulatorische als auch praktische Aspekte vereinen. Bei SZ, Spiegel und der Zeit wird häufig berichtet, dass viele Unternehmen gezwungen sind, verstärkt in Fortbildungen zu investieren, um die stetig wachsenden Anforderungen an Energie- und Gebäudetechnik überhaupt stemmen zu können. Nach Auskünften auf The Local Germany wächst der Wettbewerb bei elektrifizierten Baulösungen wie Wallboxen und intelligentem Energiemanagement rasant; sowohl Lieferengpässe als auch schneller Produktwandel gehören für viele Betriebe zum Alltag. Sonepar will mit Formaten wie dem Azubi-Explorer gezielt Nachwuchs ansprechen, um den drohenden Fachkräftemangel abzufedern.