Spanien zieht mit überzeugendem 3:0-Erfolg über Österreich ins Achtelfinale ein

Am Donnerstagabend ließ sich die spanische Nationalmannschaft im WM-Sechzehntelfinale nicht vom österreichischen Team beirren und sicherte sich mit einem souveränen 3:0 den Sprung ins Achtelfinale. Spanien dominierte lange Zeit die Partie.

02.07.26 23:03 Uhr | 2 mal gelesen

Bereits zu Beginn machte sich der technische Vorteil der Spanier bemerkbar: Aymeric Laporte köpfte nach einer Flanke ganz knapp am Kasten der Österreicher vorbei. Wenig später jubelte Marc Cucurella, doch sein Tor war von kurzer Dauer – der Schiedsrichter entschied nach einem Eckball auf Foulspiel an Keeper Alexander Schlager und nahm den Treffer zurück. Der Druck, den Spanien permanent ausübte, zahlte sich allerdings in der 36. Minute aus: Mikel Oyarzabal verwandelte eine scharfe Vorlage von Cucurella eiskalt zum 1:0. Kurz vor der Pause verhinderte Schlager mit einer starken Parade sowohl einen schwierigen Freistoß von Alex Baena als auch den Nachschuss von Lamine Yamal, und hielt so den Pausenrückstand in Grenzen. Nach dem Seitenwechsel schien Österreich zunächst entschlossener, doch offensiv gelang ihnen nur wenig Nennenswertes. Die beste Möglichkeit bot sich Sasa Kalajdzic direkt nach seiner Einwechslung – sein Kopfball segelte jedoch am Tor vorbei. In Minute 66 besorgte Pedro Porro nach schöner Flanke von Baena das 2:0 per Kopf. Gegen Ende des Spiels setzte Spanien dann noch einen drauf: Marc Cucurella servierte erneut für Oyarzabal, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 89. Minute für den 3:0-Endstand sorgte. Mit dieser Leistung bucht Spanien sein Ticket fürs Achtelfinale und erwartet nun den Sieger der Partie zwischen Portugal und Kroatien.

Spanien ließ gegen Österreich von Beginn an keine Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen und dominierte das Sechzehntelfinale nahezu nach Belieben. Besonders die Flügelspieler – allen voran Cucurella, der gleich zwei Tore vorbereitete – setzten durch präzise Hereingaben die Akzente. Österreich konnte sich im Angriff kaum entfalten, während der spanische Keeper fast einen ruhigen Abend hatte. Die spanische Offensive um Oyarzabal nutzte die Chancen eiskalt und setzte den Schlusspunkt mit dem dritten Treffer zum 3:0. Das Team von Trainer Luis de la Fuente zeigte, dass es zum Favoritenkreis des Turniers gehört, stabile Defensive, kreative Mittelfeldarbeit und kaltschnäuziger Abschluss – das Gesamtpaket wirkt imposant. Medienaktuell wird besonders Spaniens Spielweise im Pressing und kombinatorischen Stil gelobt, während Austrias mangelnde Durchschlagskraft betrauert wird. Die Partie zwischen Portugal und Kroatien als nächster Gegner dürfte ein echtes Highlight werden, denn beide Teams sind alles andere als Laufkundschaft.

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