Der saarländische und der deutsche Verfassungsschutz blickt derzeit kritisch auf den Wissenstransfer deutscher Forscher nach China, da Forschungsinstitute – insbesondere mit Schwerpunkten in Informatik, KI, Biotechnologie oder Energie – als mögliche Ziele für Spionage gelten. Die Methode geht dabei weit über klassische Agententätigkeit hinaus: Besonders Austausch- und Kooperationsvereinbarungen stehen im Fokus, die oft legal erscheinen, aber dennoch sensible Technologien zugänglich machen. In aktuellen Analysen wird zudem betont, dass die daraus gewonnenen Erkenntnisse beinahe systematisch auch den chinesischen Streitkräften und der Industrie zugute kommen können. Nach neueren Recherchen und Medienberichten ist ein weiterer Trend zu beobachten: Die Bundesregierung arbeitet an Gesetzen, um kritische Forschung besser gegen unerwünschten Wissenstransfer abzusichern und Kooperationen mit bestimmten Ländern, darunter China, restriktiver zu regulieren. Zudem gibt es verstärkt Sensibilisierungskampagnen für Wissenschaftler, um sie auf subtile Formen der Ausspähung aufmerksam zu machen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur China, sondern auch andere Staaten wie Russland und Iran zunehmend versuchen, auf dem Weg über die Forschungseinrichtungen an strategisch wertvolle Daten und Entwicklungen zu gelangen. (Quellen: taz.de, dw.com, spiegel.de)