Da tut sich was bei Škoda Auto Deutschland: Ab Anfang 2026 wird Frank Barwasser neuer Sprecher der Geschäftsführung. Der bisherige Amtsinhaber, Jan-Hendrik Hülsmann – der Name fällt in der Branche oft, wenn es um beachtliche Vertriebserfolge geht – wechselt zur Europa-Vertriebsleitung bei Volkswagen Pkw. Die Rollen im Führungsteam verschieben sich damit spürbar. Für Kontinuität sorgt Libor Myška, der als zweiter Geschäftsführer weiter die Fäden in den Bereichen Finanzen, Einkauf, Recht, IT und Personal zieht.
Hülsmann hat Škoda zuletzt zu Rekordmarktanteilen in Deutschland geführt: Mit 8% Marktanteil, einem sensationellen Sprung im Markenranking vom sechsten auf den vierten Platz, und einer Spitzenposition unter den Importeuren. Besonders bei E-Autos trumpfte Škoda zuletzt als Nummer Zwei auf. Man spürt förmlich, wie viel Bewegung und Wandel in dem Markt steckt.
Frank Barwasser bringt ein ganz eigenes Profil mit: Seine Reise durch den Volkswagen-Konzern reicht von der Vertriebssteuerung bei Škoda bis nach Shanghai und Peking – dort war er für Produktmarketing und Konzernvertrieb verantwortlich. Danach arbeitete er an der weltweiten Volumen-Strategie der Marke Volkswagen. Seit 2023 organisiert Barwasser den deutschen VW-Vertrieb. Jetzt kehrt er also zu Škoda zurück, ins Zentrum des deutschen Automobilgeschäfts.
Martin Jahn aus dem Škoda-Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei Hülsmann für dessen Durchhaltekraft und Weitblick in turbulenten Zeiten. Gleichzeitig blickt Jahn mit Spannung auf die nächste Ära unter Barwasser, der sich seine Sporen weltweit verdient hat.
Škoda Auto Deutschland steht vor einem Wechsel an der Konzernspitze: Frank Barwasser übernimmt Anfang 2026 als Geschäftsführer, während Jan-Hendrik Hülsmann ins Top-Management von Volkswagen Pkw aufsteigt. Unter Hülsmanns Leitung konnte Škoda den Marktanteil signifikant steigern und sich als führende Importmarke platzieren – ein Erfolg, der auf strategischer Neuausrichtung und Fokus auf Elektromobilität basiert. Barwasser bringt langjährige internationale Vertriebserfahrung mit, die helfen dürfte, die Position von Škoda insbesondere auch in Hinblick auf den Wandel zu nachhaltiger Mobilität und digitalisierte Vertriebswege weiter auszubauen.
Nach aktuellem Stand setzen sowohl Škoda als auch der Mutterkonzern Volkswagen massiv auf die Transformation ihres Geschäftsmodells: Laut Berichten aus der Fachpresse werden Investitionen in Elektromobilität deutlich gesteigert, neue Vertriebslogiken ausprobiert und digitale Serviceleistungen stärker integriert (vgl. t3n, Der Spiegel, FAZ). Diese Entwicklung stellt hohe Anforderungen an die Führungskräfte – im Zentrum steht dabei, die Marke authentisch und zukunftsfähig in einem gesättigten, teils stagnierenden Markt weiterzuentwickeln.