Starmer signalisiert Kampfbereitschaft um Labour-Spitze

Keir Starmer steckt politisch in der Klemme – aufgeben will er dennoch nicht. Der britische Premier scheint fest entschlossen, beim nächsten möglichen Führungsstreit die Fäuste zu ballen.

heute 09:06 Uhr | 4 mal gelesen

Wie aus Berichten – unter anderem von der BBC – hervorgeht, hat Keir Starmer am Wochenende klargemacht: Sollte es tatsächlich zu einer Abstimmung über die Labour-Führung kommen, dann steht er auf dem Wahlzettel, ohne zu zucken. Bislang hatte er immer nur beteuert, nicht einfach das Feld zu räumen; was bei einem echten Konkurrenzkampf passiert, ließ er erst einmal in der Schwebe. Spätestens nachdem Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester, öffentlich sein Interesse an einer Kandidatur bekundete, griff Starmer offenbar zu härteren Worten – so heißt es zumindest parteiintern. Übrigens: Burnham muss zuerst selbst eine Nachwahl in Makerfield gewinnen, um überhaupt als Herausforderer antreten zu können. Der Name Wes Streeting fiel in diesem Zusammenhang auch öfter, ganz zu schweigen von etlichen Labour-Parlamentariern, die im Chor den Rücktritt Starmers fordern. Kurzum: Hinter den Kulissen ist einiges in Bewegung. Besonders nach den kürzlichen, ziemlich verpatzten Kommunalwahlen brodelt es in der Partei. Mehrere Minister und Juniorminister traten zurück – streetings Abgang war vielleicht nur das sichtbarste Zeichen. Die nächste große Episode wird wohl die Makerfield-Wahl am 18. Juni liefern. Wie sich Starmer dann hält? Wetten sind eröffnet.

Der Druck auf Keir Starmer erreicht einen neuen Höhepunkt: Nach mageren Kommunalwahlergebnissen und einer wachsenden internen Opposition stellt er deutlich klar, dass er einer Führungsabstimmung in der Labour-Partei nicht aus dem Weg gehen wird. Potenzielle Rivalen – allen voran Andy Burnham und Wes Streeting – rüsten sich und bereiten sich auf einen innerparteilichen Machtkampf vor, doch Burnham muss sich zunächst ein Mandat im Parlament sichern. Die Wahl in Makerfield wird zur vorläufigen Schicksalsfrage für die Labour-Führung und könnte eine umfassende Neuaufstellung der Partei einläuten. Laut aktuellen Berichten von BBC, The Guardian und Independent intensiviert sich die Debatte über Starmers Zukunft angesichts der sich zuspitzenden Unzufriedenheit im Labour-Lager. Verschiedene Medien betonen, dass Starmer trotz Rücktrittsforderungen seine Führungsrolle verteidigen will, während der Ausgang der Nachwahl als Signal für die Parteibasis gewertet werden dürfte. Parallel berichten taz, Spiegel und Zeit, dass weitere Labour-Abgeordnete ihren Rücktritt in Erwägung ziehen und die Partei vor einer Zerreißprobe steht. Die Dynamik in der Partei ist deutlich spürbar; es wird erwartet, dass die kommenden Wochen weitere Weichen für die politische Richtung Labour Großbritanniens stellen.

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