Freitagabend in New York: Der Dow Jones rutscht um 0,6 Prozent ab und schließt bei 49.099 Punkten – ein Dämpfer nach zuletzt so vielen guten Tagen. Nicht von ungefähr, denn der breite S&P 500 behauptet sich nur hauchzart im Plus, während die Technologiewerte am besten durch den Tag kommen – die Nasdaq notiert zuletzt mit einem Zuwachs von etwa 0,3 Prozent. Doch es war nicht alles eitel Sonnenschein: Intel, ohnehin eine Art Gradmesser für die Stimmung in der Tech-Branche, enttäuscht. Zwar fällt der Quartalsverlust kleiner aus als befürchtet, trotzdem wandern die Aktien am Ende des Tages nach unten – Schuld sind vor allem Versorgungsengpässe und eine Prognose, die den Anlegern nicht schmeckt. Parallel dazu gewinnt der Euro merklich an Boden und teilt den US-Dollar etwas auf; Gold glänzt auch und zieht um +0,9 Prozent an. Bemerkenswert ist auch der Ölpreis: Mit einem Sprung von nahezu drei Prozent auf knapp 66 Dollar pro Brent-Fass steuert er auf ein neues Zwischenhoch zu. Märkte bleiben eben nervös – jeder Schlag von außen, sei es von Halbleiterfabriken oder vom Devisenmarkt, lässt die Anleger aufhorchen.
Die US-Börsen zeigen sich zum Wochenausklang uneinheitlich: Dow Jones fällt, Nasdaq erholt sich leicht, vor allem Tech tatsächlich widerstandsfähig. Intel enttäuscht mit schwachem Ausblick – ein Spiegelbild der Herausforderungen durch weltweite Versorgungsprobleme in der Halbleiterindustrie. Währenddessen stärken steigende Öl- und Goldpreise den Eindruck, dass sich Investoren auf mehrere mögliche Marktszenarien einstellen. Neuere Recherchen zeigen, dass Unsicherheiten rund um Lieferketten und geopolitische Spannungen die Märkte zusätzlich in Bewegung halten – mit Auswirkungen besonders auf Energie, Tech und Wechselkurse. Ein spannender Nebenaspekt: Auch am Wochenende blieben die Reaktionen auf die enttäuschenden Intel-Zahlen und Rohstoffpreissteigerungen in den internationalen Wirtschaftsressorts Thema.