BASF drängt auf rasche Unterstützung für europäische Industrie
Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF und Präsident des europäischen Chemieverbandes Cefic, mahnt zügige Entlastungen für die Industrie an – vor allem beim Emissionshandel.
Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF und Präsident des europäischen Chemieverbandes Cefic, mahnt zügige Entlastungen für die Industrie an – vor allem beim Emissionshandel.
Am Dienstag bewegte sich das EU-Parlament ein großes Stück auf einen grüneren Kontinent zu: Mit einer Mehrheit wurde ein ambitioniertes Klimaziel für 2040 in das bestehende EU-Klimagesetz geschrieben.
Dirk Messner, Chef des Umweltbundesamts, sieht in der Verschiebung des ETS II eine echte Gefahr für die Klimaziele – und fordert nötige Konsequenzen.
Klarer Appell für das Klima: Das EU-Parlament positioniert sich beim Klimaziel für 2040, doch der Weg dorthin bleibt umstritten – international wie auch innenpolitisch.
Christian Kullmann, Vorstandschef von Evonik, hält das aktuelle CO₂-Gebührenmodell Europas für wirtschaftlich und klimapolitisch schädlich – und plädiert für dessen Abschaffung oder wenigstens eine grundlegende Überarbeitung.
Beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel forderten zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs die EU-Kommission auf, zentrale Klimaschutzmaßnahmen zu überdenken und flexibler zu gestalten.
Einige EU-Mitgliedstaaten fordern, den geplanten Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS2) nicht wie geplant 2027, sondern erst 2030 einzuführen.
Andreas Jung drängt auf eine Neuausrichtung des Emissionshandels, um Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze besser in Einklang zu bringen – nicht alle begrüßen diesen Ansatz.