CDU lässt Präsidiumstreffen in Magdeburg vor Landtagswahl platzen
Kurz vor der wichtigen Wahl in Sachsen-Anhalt streicht die Parteiführung der CDU überraschend das geplante Treffen in Magdeburg – der Wahlkampf bekommt Vorrang.
Kurz vor der wichtigen Wahl in Sachsen-Anhalt streicht die Parteiführung der CDU überraschend das geplante Treffen in Magdeburg – der Wahlkampf bekommt Vorrang.
Sollte die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Regierung stellen, könnte das Auswirkungen auf mehr als 2.500 unbesetzte Posten im Land haben. Spitzenkandidat Siegmund hätte damit viel Raum für Personalentscheidungen – deutlich mehr, als bislang öffentlich diskutiert.
Mehrere Präsidenten deutscher Landtage lehnen den Vorschlag ab, sämtliche Landtagswahlen gebündelt an einem Stichtag durchzuführen. Sie fürchten um die Sichtbarkeit landeseigener Themen und die föderale Struktur.
Vor der anstehenden Landtagswahl sorgen sich viele öffentliche Institutionen in Sachsen-Anhalt wegen einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD – aus Angst um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der CSU-Politiker Alexander Dobrindt zeigt sich irritiert angesichts drastischer Warnungen vor einer Übernahme der Landesregierungen durch die AfD im Osten. Er fordert, den Fokus auf politische Arbeit statt auf hypothetische Bedrohungsszenarien zu legen.
Der Wahlkampf der AfD im Osten bekommt ein neues Gesicht: Politikberater Johannes Hillje beobachtet, wie die Partei mit einer Mischung aus harter Programmatik und sympathisch auftretenden Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern punkten will.
Wenige Monate vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD deutlich vorne. Die CDU erlebt einen historischen Einbruch.
Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Sven Schulze äußert ernsthafte Bedenken angesichts eines möglichen AfD-Sieges bei der Landtagswahl im September – er warnt vor heftigen Verwerfungen für das Bundesland und darüber hinaus.
Sven Schulze, der CDU-Ministerpräsident aus Sachsen-Anhalt, stellt in Aussicht, sich dem AfD-Bewerber Ulrich Siegmund in einem TV-Duell zu stellen.
Im Schatten schwacher Umfragewerte der Berliner Ampel vermeidet die SPD Sachsen-Anhalt demonstrativ die Nähe zur Bundespartei – und setzt im Landtagswahlkampf auf Ministerpräsidenten aus anderen Bundesländern.