So viele Soldaten wie lange nicht: Bundeswehr-Personal wächst deutlich
Die Truppenstärke der Bundeswehr ist auf einem Stand, wie ihn Deutschland seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen hat – und die Zahlen steigen weiter.
Die Truppenstärke der Bundeswehr ist auf einem Stand, wie ihn Deutschland seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen hat – und die Zahlen steigen weiter.
Wolodymyr Selenskyj fordert mit Nachdruck mehr Patriot-Raketen aus den USA. Laut ihm kann sein Land die eskalierenden russischen Raketenangriffe kaum noch abwehren und braucht dringend Nachschub.
Moritz Schularick, Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, attackiert Verteidigungsminister Boris Pistorius wegen seines wenig visionären Kurses bei der Bundeswehr-Modernisierung. Anstelle gezielter Investitionen in die Technologie von morgen, so Schularick, lande viel Geld bei altmodischem Militärgerät. Er plädiert für mehr Innovation und schlägt einen zentralen Beschaffungskoordinator im Kanzleramt vor.
In einem neuen Versuch, Reservisten zu gewinnen, kontaktiert das Verteidigungsministerium jetzt verstärkt Männer, die ihren Wehrdienst bereits absolviert haben.
Bastian Ernst, Präsident des Reservistenverbands und CDU-Politiker, fordert vom Verteidigungsministerium eine echte Kurskorrektur: Reservisten und ehemalige Soldatinnen und Soldaten müssten gleichberechtigt rekrutiert und vernünftig betreut werden.
Klaus Naumann, einst Befehlshaber der Bundeswehr, vermutet, dass das aktuelle freiwillige Wehrdienstmodell von Verteidigungsminister Pistorius bald einer verpflichtenden Dienstzeit für alle weichen könnte.
Nach dem unerwarteten Aus für das milliardenschwere Fregatten-Vorhaben dringen Vertreter der Grünen auf eine deutliche Stellungnahme von Verteidigungsminister Boris Pistorius.
René Obermann, Aufsichtsratsvorsitzender von Airbus, mahnt die europäische Politik zu mehr Kooperation im Verteidigungsbereich an und warnt vor den Folgen von nationalen Einzelinteressen.
Mit Unterstützung deutscher Firmen arbeitet das ukrainische Unternehmen Fire Point an einer eigenen Raketenabwehr für Europa – als Signal für mehr Unabhängigkeit vom US-Verteidigungssystem.
Koblenz – Wie ein Paukenschlag für die Verteidigung: Am 9. Juli 2026 wurde der Startschuss für ein neuartiges Laserwaffensystem offiziell gegeben. Zwischen dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr – vorneweg Präsidentin Annette Lehnigk-Emden – und Branchenriesen wie MBDA Deutschland und Rheinmetall wurde ein Vertrag geschlossen, der den Grundstein für die Abwehr von morgen legt.