Klimabilanz und CO2e-Senkung
Im Geschäftsjahr 2025 hat Techem seinen gesamten CO2e-Ausstoß auf 221.407 Tonnen verringert – das sind 11,2 Prozent weniger als im Jahr davor. Ein beachtlicher Teil dieses Rückgangs ist insbesondere auf gesunkene Emissionen in der Lieferkette (Scope 3) zurückzuführen. Im Vergleich zu 2020 liegt die Reduktion sogar bei 27 Prozent. Techem sieht diese Zahlen als klaren Beleg für die Wirksamkeit der eigenen Umweltstrategie. Der Ansatz: Nicht nur der eigene CO2e-Fußabdruck wird minimiert, auch Gebäudebesitzer erhalten Werkzeuge und Dienste, um ihre Immobilien effizienter und klimafreundlicher zu gestalten – von der smarten Heizungsanlagensteuerung über kontinuierliches Monitoring bis hin zur Umstellung auf klimaneutrale Wärmeversorgung. „Ohne das Wechselspiel zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit funktioniert die Energiewende nicht“, gibt Techem-CEO Matthias Hartmann zu bedenken. Bereits über 85 Prozent aller Messgeräte arbeiten mittlerweile drahtlos – ein großer Schritt in Richtung datengetriebener Transparenz und nachhaltiger Steuerungsoptionen für Immobilien. Kurz gesagt: Wer digitale Infrastrukturen konsequent ausbaut, schafft Spielraum für Energie- und Emissionsersparnisse im Gebäudesektor.
E-Mobilität: Ausbau der Ladepunkte
Nicht minder ehrgeizig ist Techems Einsatz für Elektromobilität. Bis Ende 2025 werden 2.013 Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge installiert sein – mit Grünstrom betrieben. Im Landesauftrag für Nordrhein-Westfalen profitiert insbesondere der Landesbetrieb BLB NRW, der künftig auf bis zu 2.000 Ladesäulen zugreifen kann. Parallel dazu rollt Techem die Elektrifizierung des eigenen Fuhrparks aus: Mehr als die Hälfte aller deutschen Dienstwagen fahren bereits klimaneutral. Und für 2028 wird ein Anteil von stolzen 90 Prozent angestrebt.
Kreislaufgedanke: Re-Use Center als Materialschleife
Ein weiteres Ausrufezeichen setzt Techem in Sachen verantwortungsvoller Ressourcennutzung: Mit der Gründung eines eigenen Re-Use Centers wird Recycling messbar und erlebbar. Altgeräte werden möglichst wiederverwendet, aufbereitet oder in Grundstoffe zerlegt – das Ziel lautet, bis zu 98 Prozent der Bestandteile im Wirtschaftskreislauf zu halten.
Gütesiegel für Nachhaltigkeit?
Mit Auszeichnungen wie dem „AA“-Rating von MSCI beim ESG-Benchmark sowie dem ESG Transparency Award der EUPD Group unterstreicht Techem seinen Führungsanspruch im Bereich nachhaltiger Unternehmensführung. Im Branchenvergleich schneidet das Unternehmen in mehreren Kernbereichen überdurchschnittlich ab, etwa bei CO2-Bilanz, Personalentwicklung, Datenschutz und Unternehmensverhalten. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung erfolgt bereits freiwillig nach GRI – und ist an die künftigen EU-Berichtsstandards (ESRS) angepasst. Zudem analysiert Techem regelmäßig eigene Klimarisiken und Zukunftschancen.
Ein paar abschließende Worte: Techem, gegründet 1952, ist längst ein Big Player, wenn es um smarte Dienstleistungen rund um Energie- und Wasserverbrauch, E-Mobilität oder Raumklima in Wohn- und Gewerbebauten geht. Schon heute betreut das Unternehmen mehr als 13 Millionen Wohnungen weltweit und setzt konsequent auf digitale, nachhaltige Lösungen. Wer neugierig ist, kann noch viel mehr auf der Webseite nachlesen oder Techem einfach bei LinkedIn folgen.
Techem hat es geschafft, seinen CO2e-Fußabdruck in den letzten Jahren spürbar zu senken, vor allem dank gezielter Maßnahmen im Bereich Scope-3-Emissionen und digitaler Innovationen. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Ladeinfrastruktur rasch aus und sorgt dafür, dass sowohl Kreislaufwirtschaft als auch nachhaltige Mobilität stärker ins Zentrum rücken – mit überdurchschnittlichen Bewertungen von unabhängigen Organisationen. Laut Recherchen in aktuellen Medienberichten spielt Techem mit diesen Schritten eine Vorreiterrolle im Immobiliensektor, der ohnehin unter starkem Druck steht, klimaschädliche Emissionen zu reduzieren: In einer aktuellen Analyse der Süddeutschen Zeitung steht, dass deutsche Energieversorger und Wohnungsunternehmen derzeit massiv in digitale Technologien investieren, um die Klimaschutzziele zu erreichen (siehe Erweiterung). Auch laut der FAZ setzen immer mehr Immobilienfirmen auf Rückführung und Wiederaufbereitung von Materialien, um Ressourcen zu sparen. Allgemeiner Tenor: Der Gebäudesektor ist eine der großen Baustellen der deutschen Energiewende – Fortschritte wie die von Techem werden politisch und wirtschaftlich aufmerksam beobachtet. Techem gibt an, bereits freiwillig gemäß internationalen Nachhaltigkeitsstandards zu berichten, und orientiert sich dabei streng an den europäischen Vorgaben. Was auffällt: Der Markt honoriert solche Schritte zunehmend mit positiven Ratings und Preisen. Bleibt natürlich abzuwarten, wie konsequent der Wandel – auch in anderen Firmen – umgesetzt wird.