THE HOUSEMAID: Der Überraschungshit stürmt an die Kino-Spitze

München – Der Mystery-Thriller THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE schlägt am zweiten Wochenende wie eine Bombe ein: Sydney Sweeney und Amanda Seyfried führen das deutsche Box-Office an. Über 438.000 Zuschauer lassen die Kinosäle beben, und der Film punktet mit dem besten Besucherschnitt des Marktes. Kinounterhaltung auf Messers Schneide, offenbar wissen diese beiden ganz genau, wie man Spannung und Drama serviert.

heute 13:05 Uhr | 1 mal gelesen

Es beginnt scheinbar harmlos: Eine junge Frau, Millie, frisch aus der Haft, will noch ein einziges Mal auf Anfang drücken. Neues Leben, neue Hoffnung, ein Job als Hausmädchen bei Leuten, die das Wort Reichtum wahrscheinlich wie ein Parfüm tragen. Aber – da steckt das Gift schon in der Verpackung. Hinter dem glänzenden Mobiliar wohnen jede Menge Zwielicht und bedrückende Geheimnisse. Schnell merkt Millie, dass man in dieser Villa weniger einen sicheren Hafen als ein Minenfeld betritt. Lügen, Machtspiele, unerwartete Seitenhiebe – und wackelt die Fassade, glänzt der Abgrund stärker denn je. THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE packt einen mit dem Sog eines schlechten Traums, aus dem man nicht aufwachen kann. Sydney Sweeney, sonst bei "Euphoria" zu Hause, und Amanda Seyfried, die schon ganz andere dunkle Rollen gemeistert hat, liefern ein Duell, das unter die Haut geht. Gefühlte Sicherheit wird hier zum Trugbild – was man zu wissen glaubt, wird im nächsten Moment umgestoßen. Diese Geschichte spielt mit Erwartungen und gibt ihnen einen Tritt, voller Angst, Verlangen und seltsam faszinierender Grausamkeit. Regisseur Paul Feig webt daraus einen Thriller, der seinen Nervenkitzel bis zur letzten Minute auskostet. Fazit: Wer Harmonie sucht, ist hier falsch – aber Spannungsliebhaber werden bestens bedient.

THE HOUSEMAID – WENN SIE WÜSSTE erfreut sich enormer Beliebtheit und führt aktuell die deutschen Kino-Charts an. Mit über 438.000 Besuchern allein am zweiten Wochenende bestätigt der Film den Trend, dass starke Frauengeschichten und Thriller mit psychologischem Tiefgang beim Publikum gut ankommen. Kritisch wird jedoch angemerkt, dass trotz der überzeugenden Besetzung und stimmigen Regie einige Klischees des Genres bedient werden und die Story einige wilde Wendungen nimmt – was aber gerade Teil des Unterhaltungswerts sein kann. Aktuelle Pressestimmen zeigen, dass der Erfolg des Films Teil einer anhaltenden Begeisterung für 'Dark Domestic Thrillers' ist, bei denen das Spiel mit Wahrheit und Schein sowie weibliche Hauptfiguren im Zentrum stehen. Interessant bleibt, dass das Werk nicht nur spannungstechnisch, sondern auch kommerziell neue Maßstäbe setzt, da Thriller in deutschen Kinos derzeit selten solche Besucherzahlen erreichen. Ergänzend wird häufig diskutiert, wie die Inszenierung von Macht und Abhängigkeit im Haushalt einer wohlhabenden Familie gerade in der heutigen Zeit nachwirkt. Tägliche Neuigkeiten und Filmkritiken loben die Darsteller, mahnen aber auch vor einer gewissen Formelhaftigkeit im Drehbuch. +++ Weitere aktuelle Details: Die Premiere am Donnerstagabend in Berlin ist laut taz von zahlreichen Prominenten besucht worden. Bei Spiegel Online werden vor allem Sweeneys Spiel und das Wechselspiel zwischen Täuschung und Wahrheit hervorgehoben, während Zeit.de die Rezeption im internationalen Vergleich einordnet und auf Parallelen zu anderen Buchverfilmungen hinweist.

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