Trianel übertrifft die eigenen Erwartungen deutlich und erzielt ein starkes Jahresresultat

Aachen – „2025 hat Trianel sowohl finanziell als auch operativ ein weiteres Mal die eigenen Ziele nicht nur erreicht, sondern weit hinter sich gelassen. Unsere eigene Prognose liegt um fast 15 Millionen Euro und somit knapp 50 Prozent über Plan – in einem Markt, der alles andere als gemütlich ist“, erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung. Besonders hervorzuheben sei: Die Ergebniszielsetzung für 2025 wurde gegenüber dem Vorjahr noch einmal ambitioniert erhöht.

heute 13:34 Uhr | 1 mal gelesen

Manchmal sind es nicht nur Zahlen, sondern vor allem die bewegten Zeiten, die hinter ihnen stehen. Mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 46,5 Millionen Euro, das nach dem Rekordjahr etwas niedriger ausfiel, bleibt Trianel dennoch auf Wachstumskurs. Erwirtschaftet wurde ein Jahresüberschuss von 35,1 Mio. Euro; der Löwenanteil davon, rund 28,1 Mio. Euro, geht an die Gesellschafter – so profitieren sie nicht nur fachlich, sondern spüren direkt, dass die Zusammenarbeit Dividende bringt. Auffällig ist: Der Strompreis war 2025 tiefer als zuvor – das drückte den Umsatz auf 6,5 Milliarden Euro. Dennoch sprang ein deutliches Plus bei Flexibilitätsprojekten wie dem Batteriespeicherpark in Waltrop heraus. Durch die Gewinnung starker Investoren für Batteriespeicher konnte Trianel als einer der ersten Anbieter in Deutschland bereits 2025 Beteiligungserträge sichern und die Handelsstrategie – vor allem im paneuropäischen Kontext – stimmte. Neu: Auch ein Standbein in London ist dazu gekommen. Mit dem Ziel, künftig weitere osteuropäische Strommärkte zu erschließen und von dort Know-how einfließen zu lassen. Flexibilität, Digitalisierung, Erneuerbare – Trianel will nicht bloß dabei sein, sondern gestalten. 2025 wurden Solarparks mit 167 MWp Leistung installiert und neue Windprojekte wie in Sundern oder Tasdorf angestoßen. Dazu das Leuchtturmprojekt: Batteriespeicherpark Waltrop, ganze 900 MW. Auch klassische Gaskraftwerke spielen laut Trianel-Management weiter eine Rolle in der Energiewende. Politisch? Es fehlt weiterhin an klaren, verlässlichen Rahmenbedingungen – eine Mahnung an die Politik, faire Investitionschancen zu gewährleisten. Ein weiteres Schlaglicht: Künstliche Intelligenz wird für Trianel künftig maßgeblich sein, vor allem im Energiehandel. Die Geschäftsführung sieht schwankungsreiche Märkte und geopolitische Herausforderungen, aber auch große Chancen – sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen bald folgen. Für 2026 bleibt Trianel auf Innovations- und Wachstumskurs, verweist jedoch auf die Schwierigkeit exakter Prognosen. Wer mehr wissen will: Der vollständige Geschäftsbericht findet sich online. (Kontakt: Presseabteilung Trianel)

Trianel hat 2025 operativ und finanziell die eigenen Ziele deutlich übertroffen, auch wenn das Vorsteuerergebnis und der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind. Umsatz- und Ergebnisrückgänge lassen sich auf gesunkene Strompreise zurückführen, doch mit neuen Projekten – v.a. im Bereich Flexibilität und Erneuerbare – behauptet sich das Unternehmen im schwierigen Markt. Die Integration neuer Märkte (u.a. Tschechien, UK), der Fokus auf Digitalisierung (vorrangig KI im Handel) sowie das Vorantreiben innovativer Projekte wie Batteriespeicher stellen die Weichen nachhaltig auf Zukunft. Ergänzend: Nach aktuellen Medienberichten spielen auch Themen wie die Unsicherheit durch geopolitische Lage und die Reformen des Strommarktdesigns eine zentrale Rolle für die Branchenentwicklung. Der Ruf nach politisch klaren, verlässlichen Rahmenbedingungen für Investitionen wird lauter; zugleich geraten die Möglichkeiten flexibler Anlagen, Speichertechnologien und erneuerbarer Energien zunehmend in den Fokus der gesamten Energiebranche. Auch andere Stadtwerke-Zusammenschlüsse setzen verstärkt auf Handelsflexibilität und intelligente Vernetzung, wie verschiedene aktuelle Branchenanalysen betonen.

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