Während Washington die Umwelt-Regulierung ein Stück weit auf Null dreht, bleibt Europa – und mit ihm Deutschland – auf seinem wissenschaftlich begründeten Klimakurs. Die Bundesregierung betont ihr Festhalten an den bisherigen Klimazielen, auch weil internationale Zusammenschlüsse und nicht einzelne Akteure im Zentrum stehen. Neu ist allerdings nicht, dass globale Klimapolitik manchmal einem heiseren Orchester gleicht, bei dem manche gerade ihre Noten verloren haben; dennoch hält die EU an ihrem Fahrplan zur massiven Emissionsreduktion fest. In den letzten 48 Stunden wurde von mehreren Medien die zunehmende Unsicherheit auf internationalen Klimakonferenzen aufgegriffen. Beispielsweise berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ ausführlich über den wachsenden Einfluss fossiler Lobbyinteressen in den USA, was die Unsicherheit für globale Klimabündnisse erhöht (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Laut „Zeit Online“ werden die aktuellen europapolitischen Diskussionen von Skepsis begleitet, wie robust die europäischen Klimaziele ohne aktiven US-Partner umgesetzt werden können (Quelle: [zeit.de](https://www.zeit.de)). Die „FAZ“ analysiert zudem, dass China seine Klimaführungsrolle zwar betone, jedoch ebenso wie die USA wirtschaftspolitisch flexibel agiert und auf kurzfristige Vorteile setzt (Quelle: [faz.net](https://www.faz.net)).