Trump: Keine Frist für das Ende des Ukrainekriegs

Donald Trump, der US-Präsident, will sich beim Ukrainekrieg nicht an einen konkreten Zeitplan binden.

28.12.25 19:59 Uhr | 75 mal gelesen

Trump erklärte am Sonntag, als er gemeinsam mit Wolodymyr Selenskyj auf seinem Anwesen Mar-a-Lago vor die Presse trat, dass er für die Beendigung des Ukrainekriegs keinen Stichtag festlegen werde. 'Ich setze mir kein Datum, meine Priorität ist einfach, dass der Krieg endet', so Trump wörtlich. Auf die Frage nach konkreten Voraussetzungen für einen Durchbruch meinte Trump, ein Kompromiss sei machbar – mit starken Sicherheitsversprechen, wie er es formulierte. Interessanterweise betonte er, dass auch europäische Staaten Teil einer möglichen Lösung sein sollen. Nach dem Treffen plant Trump – so seine Aussage – erneut mit Russlands Präsident Wladimir Putin zu sprechen. Laut Kreml wollen beide Seiten bald über Gebietsfragen verhandeln. Selenskyj wiederum kündigte direkt zu Beginn an, dass genau diese Themen im Zentrum der Gespräche stehen werden. Es bleibt abzuwarten, wieviel Substanz in all dem steckt – auffällig war bei alldem die gewisse Gelassenheit, mit der Trump über diese schwerwiegenden Fragen sprach.

Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj trafen sich in Florida zu Gesprächen über den Ukrainekrieg, wobei Trump betonte, keine detaillierte Frist für ein Ende des Konflikts zu setzen. Er spricht von möglichen Sicherheitsgarantien und betont die Einbindung europäischer Länder in eine künftige Lösung, während gleichzeitig neue Kontakte mit Wladimir Putin geplant sind. In den letzten 48 Stunden berichten zahlreiche Medien über die zunehmenden Unsicherheiten in den US-Außenbeziehungen, die fragilen Friedensaussichten in Osteuropa und den wachsenden politischen Druck auf Trump, konkrete Lösungen vorzulegen. Nach Recherchen unter anderem bei der taz, DW und Zeit zeigen sich verschiedene Nuancen: Einerseits wächst die Unsicherheit über die tatsächliche Einigungschance, andererseits drängen internationale Akteure immer stärker auf konkrete Vereinbarungen. Speziell wird kritisiert, dass Trump eine klare Linie im Umgang mit Russland derzeit vermissen lasse. Ferner spielt die Frage nach der Zukunft der Ukraine, ihrer Gebietsansprüche und der Rolle der USA im europäischen Sicherheitssystem eine dominierende Rolle in der tagesaktuellen Debatte.

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