Trump: Mehr Angst als Vertrauen in Deutschland

Viele Menschen in Deutschland empfinden Donald Trump nicht als Partner, sondern als Risiko – das ergab eine aktuelle Umfrage.

24.01.26 22:25 Uhr | 4 mal gelesen

Eine frische Umfrage des Instituts Insa im Auftrag der "Bild am Sonntag" bringt es ans Licht: Über die Hälfte der Deutschen – ganze 61 Prozent – sehen in Donald Trump eine Gefahr. Gerade einmal ein knappes Viertel, also 24 Prozent, findet ihn im Gegenteil als Verbündeten. Man spürt förmlich, dass hier ein Graben entstanden ist. Die Skepsis gegenüber Trump ist so groß, dass 52 Prozent der Befragten einen härteren diplomatischen Kurs der Bundesregierung fordern. Andere hingegen, etwas über ein Drittel, sprechen sich für mehr Zusammenarbeit mit Washington aus, was einen interessanten Zwiespalt in der Gesellschaft zeigt. Am Rande sei noch erwähnt, dass die Umfrage vom 22. bis 23. Januar 2026 mit 1.004 Personen stattfand – erstaunlich, wie viel Misstrauen in so kurzer Zeit zum Ausdruck kommen kann.

Die Ergebnisse der Insa-Befragung zeigen eine deutliche Ablehnung von Donald Trump in der deutschen Bevölkerung, verbunden mit dem Wunsch nach einer klareren Kante gegenüber Washington. Dieses Misstrauen spiegelt sich in politischen Diskussionen und medialen Kommentaren wider. Neue Recherchen aus anderen Medien bestätigen, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis immer öfter mit Skepsis betrachtet wird – gerade angesichts aktueller politischer Entwicklungen wie etwa den Vorwahlen in den USA und den daraus resultierenden Unsicherheiten. In den letzten 48 Stunden wurde in verschiedenen deutschen Medien vielfach über die Rückkehr von Trump aufs Parkett, die transatlantischen Beziehungen und die Reaktionen der Bundesregierung diskutiert. So war etwa auf „Spiegel Online“ zu lesen, dass deutsche Politiker zunehmend besorgt um die Stabilität der Partnerschaft mit den USA sind, besonders falls Trump wieder ins Weiße Haus einzieht. Auch andere Zeitungen und Onlineplattformen griffen die Themen Zögerlichkeit, Unsicherheit und transatlantische Spannungen wiederholt auf.

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