TÜV SÜD-Chef Ishan Palit begleitet Bundeskanzler Merz nach Indien

München – Ishan Palit, Vorstandsvorsitzender der TÜV SÜD AG, reiste als Teil einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Januar 2026 nach Indien. Diese erste Indienreise des frisch gewählten Kanzlers demonstrierte die wachsende Bedeutung des indisch-deutschen Wirtschaftsdialogs und bekräftigte das gemeinsame Interesse an einer langfristigen Partnerschaft.

heute 16:01 Uhr | 3 mal gelesen

Kaum zu glauben, wie schnell sich politische Dialoge drehen können – aber bei dieser Indienreise war von Anfang an klar: Hier wird nicht nur über gute Absichten gesprochen, sondern auch aktiv auf gemeinsame Zukunft gebaut. Der Besuch setzte einen kräftigen Impuls für die strategische Allianz zwischen Deutschland und Indien. Gerade TÜV SÜD, vertreten durch CEO Ishan Palit, unterstrich vor Ort, wie essenziell unabhängige Expertise für sicheres technisches Wachstum ist. Wer heute mitreden will, braucht neben Visionen auch handfeste Standards, seien es neue Bahnstrecken, digitale Initiativen oder komplexe Industrie-Vorhaben. Und, ehrlich gesagt – ohne Vertrauen in die Sicherheit traut sich am Ende auch kein Investor richtig auf’s Spielfeld. In den Gesprächen ging’s um einiges: Wie lassen sich indische und internationale Vorschriften besser aufeinander abstimmen? Wie schafft man Verlässlichkeit, wenn Innovationstempo und regulatorischer Rahmen manchmal kaum hinterherkommen? Ein besonderes Schlaglicht fiel auf nachhaltige Infrastruktur, Gesundheitstechnologie, Digitalisierung und Zukunftsindustrien – Bereiche, die, pardon für den spontanen Einschub, vermutlich auch in zwanzig Jahren noch heiß diskutiert werden. Das indisch-deutsche CEO-Forum wurde dabei zur Arena für offene Diskussionen über gemeinsame Standards und Marktchancen. TÜV SÜD selbst – mehr als drei Jahrzehnte in Indien aktiv – präsentierte laufende Projekte, die beinahe einen eigenen Roman wert wären: Sicherheitschecks für Indiens ersten wasserstoffbetriebenen Zug, Beratung beim Bau einer ultraschnellen Teststrecke in Rajasthan, mobile Schulung zur Hochspannungssicherheit und Prüflabore für Medizintechnik. Gerade die Unterstützung von Großprojekten in Mobilität, Energie und Fertigung zeigt, dass technischer Fortschritt stark von neutraler Expertise profitiert. Dabei war der persönliche Aspekt nicht zu unterschätzen: Für Ishan Palit, gebürtig aus Mumbai und Gründer von TÜV SÜD India, war die Rückkehr mehr als reine Politik. Anerkennung schwang im Subtext seiner Worte mit: Das Entwicklungs-Tempo Indiens wird die Weltmärkte umkrempeln, aber nur im Schulterschluss mit Sicherheit und globalen Standards lässt sich das Potenzial wirklich entfalten. Da blitzt auch ein wenig Stolz durch – zurecht, wie ich meine. Zukünftig will TÜV SÜD die indisch-deutsche Partnerschaft weiter vertiefen und durch verstärkte Schulungen, Know-how-Transfer und lokale Präsenz maßgeblich zur Entwicklung nachhaltiger Industriestrukturen beitragen. Das Ziel bleibt ein Spagat: Innovation möglich machen, Menschen und Umwelt schützen und eine Brücke zwischen lokalen Stärken und internationalen Anforderungen bauen.

Die Delegationsreise unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz verdeutlichte die strategische Bedeutung Indiens als Partner für Deutschland, insbesondere in Bereichen wie nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung und Regulierung. TÜV SÜD, mit Ishan Palit an der Spitze, nutzte die Chance, bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue Projekte auf den Weg zu bringen – etwa in den Feldern Wasserstofftechnologie, Medizintechnik und städtische Infrastruktur. Fachmedien und aktuelle Presseberichte betonen, wie sehr Deutschland und Indien auf eine enge Zusammenarbeit setzen, nicht zuletzt angesichts geopolitischer Veränderungen und globaler Wirtschaftsverschiebungen. Die indische Regierung zeigte sich offen für einen Ausbau gemeinsamer Standards insbesondere bei Forschung, Innovation und Qualifizierung, während die deutsche Seite auf nachhaltige Projekte und Investitionssicherheit setzt. Jenseits klassischer Wirtschaftsnews mehren sich Stimmen, die auf die soziale Dimension solcher Kooperationen hinweisen: Ausbildung, nachhaltige Stadtentwicklung und Technologie-Transfer kommen dabei genauso zur Sprache wie neue Herausforderungen im Bereich Cybersecurity oder KI-Nutzung in der Industrie.

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