US-Börsen nach Thanksgiving im Plus – Störfall bei CME sorgt für Aufsehen

Nach dem Thanksgiving-Feiertag sind die wichtigsten US-Aktienindizes mit Gewinnen in den Freitag gestartet – und das trotz technischer Ausfälle bei einem der zentralen Börsenbetreiber.

28.11.25 22:16 Uhr | 18 mal gelesen

Freitagnachmittag, New York: Der Dow-Jones-Index schließt auf 47.716 Zähler, was einem Anstieg von 0,6 Prozent gegenüber Vortag entspricht. Kurz davor hatten sowohl der S&P 500 – etwa 6.850 Punkte (+0,5 Prozent) – als auch der Nasdaq 100 mit 25.435 Zählern (+0,8 Prozent) grüne Vorzeichen gezeigt. Allerdings war nicht alles Routine: Eine technische Panne bei der CME Group, quasi die Schaltzentrale für den Terminhandel mit Aktien, Devisen und Rohstoffen, hatte zu einer stundenlangen Unterbrechung geführt. Erst nach und nach kam wieder Bewegung ins elektronische Börsenleben – was für Unruhe bei so manchem Händler sorgte. Kaum nebenbei: Der Euro konnte sich etwas erholen (1,1603 US-Dollar am Abend), und beim Gold lief’s glänzend – über zwei Prozent Plus auf jetzt 4.252 Dollar je Feinunze. Öl hingegen sackte um knapp ein Prozent auf 62,38 Dollar pro Barrel Brent ab. Börse halt: Nicht immer so vorhersehbar wie das Wetter, aber immer für Überraschungen gut.

Am Freitag nach dem US-Feiertag Thanksgiving präsentierten sich die amerikanischen Leitindizes freundlich, trotz einer massiven, temporären Störung durch die CME Group im Terminhandel. Der Dow-Jones legte zu, woraufhin auch S&P 500 und Nasdaq 100 ins Plus drehten, während der Euro gegenüber dem Dollar etwas aufwertete und der Goldpreis einen ordentlichen Sprung nach oben machte. Neue Details laut internationalen Analysten: Der technische Ausfall bei der CME war auf Probleme mit einer Datenverbindung zurückzuführen; diese Unterbrechung habe für Unsicherheit gesorgt, dem positiven Sentiment – gestützt durch Erwartungen auf weiterhin zurückhaltende US-Zinsentscheidungen und stabile Konjunkturdaten – aber keinen Abbruch getan. Außerdem verweisen aktuelle Medienberichte auf eine wachsende Unsicherheit an den Ölmärkten, da Fördermengen und Nachfragetrends schwanken; Experten spekulieren zudem auf eine anhaltende Flucht in Sachwerte wie Gold angesichts geopolitischer Spannungen und eines leicht schwächelnden Dollars.

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