US-Militärschläge treffen den Iran – Trump verschärft Rhetorik

Erneut haben amerikanische Kampfflugzeuge Ziele auf iranischem Boden bombardiert – darunter Raketenstellungen und Radarstationen an der Küste.

heute 02:01 Uhr | 3 mal gelesen

Am Samstagabend, nach US-Ostküstenzeit, meldete Präsident Donald Trump offiziell die jüngsten Luftschläge gegen den Iran. Offenbar habe Teheran erneut gegen das geltende Waffenstillstandsabkommen verstoßen – so zumindest die Darstellung aus dem Weißen Haus. Trump wirkte genervt bis zynisch: „Vielleicht werden sie es nie verstehen“, erklärte er und schickte eine seiner typischen Drohungen in Richtung Teheran hinterher. Wieder betonte er, dass ein Punkt kommen könnte, an dem die USA militärisch alles beenden müssten – mit den drastischen Worten, dann werde es die Islamische Republik Iran 'nicht mehr geben'. Ob das bloß Rhetorik ist oder schon eine versteckte Kriegserklärung, bleibt offen. Immerhin: Aus Trumps Worten klingt eine Mischung aus Einschüchterung und Frustration, wie man sie aus geopolitisch heiklen Phasen nur zu gut kennt.

Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren erneut: Jüngste US-Luftangriffe trafen militärische Infrastruktur im Iran, angeblich als Reaktion auf Verstöße gegen ein Waffenstillstandsabkommen. Präsident Trump bekräftigte seine harte Linie und drohte offen mit der vollständigen Zerstörung des iranischen Regimes, falls die Lage weiter eskalieren sollte. Während das Weiße Haus einen ernsten Warnschuss sieht, bewerten internationale Beobachter Trumps Worte sowohl als Drohgebärde als auch als Ausdruck politischer Unsicherheit, denn Europa und viele Nahost-Staaten reagieren besorgt und warnen vor einer möglichen weiteren Regionalkonflikt-Expansion. Laut aktuellen Berichten von taz und FAZ verschärft sich die Tonlage im internationalen Diskurs, wobei auch in der US-Innenpolitik Widerstand gegen Trumps Eskalationskurs wächst. Die Vereinten Nationen appellieren nachdrücklich an beide Seiten zur Deeskalation, während der Iran seinerseits mit 'angemessenen Maßnahmen' droht und auf diplomatische Unterstützung von Russland und China baut.

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