Verkehrsminister Schnieder meldet sich zurück im Rampenlicht

Nach seinem gesundheitlichen Zwischenfall bei der Kabinettsklausur zeigt sich Patrick Schnieder (CDU), Deutschlands Verkehrsminister, erstmals wieder öffentlich.

14.10.25 12:06 Uhr | 251 mal gelesen

Nach knapp zwei Wochen Funkstille taucht Verkehrsminister Patrick Schnieder erneut auf der politischen Bühne auf. Am Mittwoch steht er – vermutlich noch etwas angeschlagen, man weiß es nicht so genau – im Bundestag Rede und Antwort. Und am Donnerstag geht’s um ein echtes Brett: Er will die Grundzüge einer geplanten Reform vorstellen, die unter anderem das Ziel verfolgt, die Führerscheinausbildung günstiger zu machen – und das, ohne Abstriche bei der Verkehrssicherheit in Kauf zu nehmen, wie das Verkehrsministerium gestern mitgeteilt hat. Die ganze Sache bekam besondere Brisanz, weil Schnieder bei der Kabinettsklausur vor anderthalb Wochen kollabierte und kurzerhand von den Sanis abgeholt wurde. Nach einigen Stunden die leichte Entwarnung: Der Minister ist wieder auf dem Damm. Doch seitdem war's ruhig um ihn. Jetzt also sein Auftritt, und irgendwie schwingt da immer Unsicherheit mit, ob alles wirklich wie früher ist – so ganz ohne weiteres weiß das nach so einem Vorfall wohl niemand.

Patrick Schnieder, Verkehrsminister und Mitglied der CDU, wagt sich nach einem Kreislaufzusammenbruch vor rund zwei Wochen zurück auf die politische Bühne. Besonders aufmerksam wird dabei geschaut, wie er sich präsentiert und ob die geplanten Eckpunkte der Fahrschulreform den versprochenen Spagat zwischen Sparsamkeit und Sicherheit tatsächlich einlösen können. In den letzten Tagen wurde zudem in mehreren Medien kritisch über die Lage der deutschen Verkehrspolitik, die aktuelle Belastung öffentlicher Amtsträger und die Herausforderung berichtet, Reformen gegen Widerstände aus unterschiedlichen Lagern durchzuführen. Neue Stimmen fordern, dass die Fahrschulausbildung in Deutschland stärker digitalisiert und praxisorientierter werden müsste, während Schnieders gesundheitlicher Ausfall für Diskussionen über die Belastung der Spitzenpolitiker sorgte.

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