„Vulkangruppen“ im Visier: Bundesregierung sieht Verantwortung für zahlreiche Sabotageakte

Mindestens 13 Anschläge seit 2011 werden laut Bundesregierung den sogenannten linksextremen „Vulkangruppen“ zugeordnet.

heute 06:29 Uhr | 3 mal gelesen

Eigentlich möchte man meinen, es sei Stoff aus einem Politthriller, aber tatsächlich ergibt sich dieses Bild aus jüngsten Aussagen des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage von Sebastian Münzenmaier (AfD). Laut einem Bericht der „Welt“ gehen die Behörden davon aus, dass die „Vulkangruppen“ seit 2011 für mindestens 13 gezielte Attacken auf Bahnlinien, Energieversorgung, Telekommunikationseinrichtungen und Industrie verantwortlich sind, vor allem in Berlin und Brandenburg. Gerade erst im Januar 2026 – der Jahresbeginn erinnerte auf bittere Weise daran – bekannte sich eine solche Gruppe zu einem Brandanschlag auf Stromanlagen im Südwesten Berlins. Die Folgen: Zehntausende Haushalte ohne Strom, die Stadt stand teilweise still, es war der schwerwiegendste Stromausfall seit den 1940ern. Dass der Generalbundesanwalt sich des Falls angenommen hat, unterstreicht, wie ernst man die Lage nimmt. Die Regierung verweist in ihrer Antwort darauf, dass kritische Infrastruktur weiterhin besonders verwundbar sei. Bereiche wie Energie und Verkehr stünden im Fadenkreuz von Extremisten, weil deren Sabotage besonderes Schadenspotenzial birgt. Münzenmaier von der AfD fordert sogar mehr als „Formulierungen und warme Worte“ von der Regierung – der Fahndungsdruck auf Gruppen wie die Vulkangruppen müsse, so seine Meinung, spürbar steigen. Ob das reine Symbolpolitik ist? Zumindest bleibt ein schales Gefühl, wie verletzlich Alltag und Versorgung wirklich sind.

Deutschland erlebt seit Jahren gezielte Sabotageakte auf lebenswichtige Infrastrukturen, die laut Bundesinnenministerium auf das Konto der linksextremen „Vulkangruppen“ gehen. Diese Angriffswelle konzentriert sich vor allem auf Bahnstrecken, Strom- und Telekommunikationsversorgung im Großraum Berlin und Brandenburg. Der jüngste Fall – ein großflächiger Stromausfall nach einem Brandanschlag – zeigt, wie schnell der Alltag aus den Fugen geraten kann und wie schwierig die Ermittlungen sind, da extremistische Tätergruppen oft im Verborgenen agieren. Die Bundesregierung warnt explizit vor weiteren Taten und ihrer Gefährdung für zentrale Bereiche des öffentlichen Lebens in Deutschland, insbesondere da die digitale Vernetzung verwundbare Angriffspunkte bietet. Könnte eine noch stärkere Polizeipräsenz oder Überwachung greifen, oder schafft das bloß neue Probleme und Unsicherheiten für die Zivilgesellschaft? Die Debatte über das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheitsmaßnahmen und Freiheitsrechten wird angesichts der jüngsten Entwicklungen in politischen und gesellschaftlichen Kreisen erneut heftig geführt.

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