Die Gespräche von Außenminister Wadephul mit US-Sondergesandtem Witkoff und dem türkischen Außenminister Fidan drehen sich im Kern um Möglichkeiten, dem Leid in der Ukraine ein Ende zu setzen und eine bessere internationale Koordination sicherzustellen. Besondere Dringlichkeit bekommt die Debatte angesichts drohender Kälte und gezielter Angriffe auf lebenswichtige Energieanlagen – die humanitäre Notlage bleibt also weiterhin dramatisch. Inzwischen zeigen die politischen Manöver in Berlin und international, dass die Zeit für neue diplomatische Ansätze drängt, auch wenn ein dauerhafter Frieden noch nicht greifbar scheint. Nach aktuellem Stand (Juni 2024) ist die Diskussion um Waffenlieferungen, Sanktionen und humanitäre Hilfe im Gange. Bei einer internationalen Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz wurde deutlich, dass viele Länder einen Waffenstillstand befürworten, Russland jedoch abwesend war und insbesondere die USA und die EU verstärkt koordiniert agieren. Laut mehreren deutschen Medien (u.a. ZEIT ONLINE, FAZ, taz) nehmen die Angriffe auf kritische Infrastruktur nochmals zu, und der Druck auf politische Entscheidungsträger wächst – auch wegen zunehmender Kritik an den schleppenden Verhandlungen.