Wenn Nachtruhe fehlt und das Gewicht steigt: Was Frauen in den Wechseljahren über ihren Stoffwechsel wissen sollten

Bochum – Die Wechseljahre bringen für viele Frauen ein Sammelsurium an Herausforderungen mit sich: unruhige Nächte, hartnäckige Kilos und das Gefühl, dass der eigene Stoffwechsel plötzlich gegen einen arbeitet. Hormonumschwünge krempeln nicht nur den Schlaf, sondern auch den Fettstoffwechsel um – was sich spürbar auf Energie, Wohlbefinden und Körperform auswirkt. Klassische Diät-Ratschläge reichen in dieser Umbruchzeit oft nicht mehr aus.

23.02.26 10:29 Uhr | 5 mal gelesen

Es geht vielen so: Plötzlich scheint der Körper ein Eigenleben zu führen, besonders in der Lebensmitte. Woran das liegt? Vor allem an biochemischen Veränderungen, über die lange kaum laut gesprochen wurde. Vielleicht steckt hinter der Gewichtszunahme nicht fehlende Disziplin, sondern ein hormonell veränderter Stoffwechsel.

Der Hormon-Tango und seine Folgen für den Stoffwechsel

Mit dem Absinken der Östrogenwerte in den Wechseljahren bahnt sich ein schleichender Wandel an. Fett wird leichter an den Hüften und vor allem am Bauch gespeichert, auch wenn Ess- oder Bewegungsgewohnheiten nicht auffällig anders sind als früher. Das ist nicht Einbildung, sondern das Resultat veränderter Stoffwechselsteuerung: Der Grundumsatz nimmt ab und schwankende Wassereinlagerungen tun ihr Übriges.

Zwar bleibt das Prinzip „weniger rein als raus“ für das Gewicht zentral, aber wie hoch unser Bedarf tatsächlich ist, wird von Faktoren wie Schlaf und Stress kräftig durcheinandergewirbelt. Diät-Tipps, die das nicht einkalkulieren, greifen oft ins Leere.

Ist Schlaf der geheime Stoffwechsel-Regisseur?

Viele Frauen wachen regelmäßig nachts auf, schlafen schlecht ein oder liegen früh wach. Das hat seinen Grund: Das Verhältnis zwischen Stresshormon Cortisol und Schlaf-Wächter Melatonin klappt oft nicht mehr wie zuvor. Wer schlecht schläft, wertet das nicht selten als Bagatelle – die Auswirkungen auf den Fetthaushalt werden massiv unterschätzt.

Denn Regeneration fehlt, was direkt an der Insulinempfindlichkeit nagt, das Appetitgefühl verändert und den Hunger auf Zucker pusht. Gleichzeitig wird Fettverbrennung erschwert – so wird aus Schlafmangel eine echte Stoffwechselbremse.

Stress, Süßhunger und der Teufelskreis

Neben schwankenden Hormonen hat chronischer Stress eine eigene Dynamik: Permanent ausgeschüttetes Cortisol fördert nicht nur Fett um die Körpermitte, sondern macht auch den Umgang mit Blutzucker schwieriger. Resultat: Der Körper verlangt nach Energie, obwohl im Grunde genug da wäre – ein Signal, das den Heißhunger auf Süßes anfeuert. Schlafverschlechterung und Stress verstärken sich dann gern gegenseitig.

Warum weniger oft weniger bringt

Viele Frauen setzen auf drastischere Kalorieneinschränkung, sobald das Gewicht steigt. Kurzzeitig kann das fruchten, auf lange Sicht bewirkt es oft das Gegenteil: Ein unterversorgter Körper schaltet im Stress sparsam und hütet seine Vorräte, Fettabbau wird erschwert.

Besser: Eine Ernährung, die Proteine, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette klug kombiniert, Blutzucker stabilisiert und die Hormonsteuerung unterstützt, ist nun Trumpf. Zuerst sollte es um Nährstoffvielfalt und wohltuende Routinen gehen, nicht um akribisches Kalorienzählen.

Sport – aber bitte gezielt

Bewegung gehört dazu, aber der Klassiker „Stundenlang auf dem Rad buckeln“ verliert an Reiz. Krafttraining und kurze, regelmäßige Bewegungsspitzen sind wesentlich wirksamer für Muskelerhalt, Insulinsensibilität und Stoffwechsel. Wer nicht jeden Tag stundenlang Zeit findet, sollte sich davon nicht entmutigen lassen: Kontinuität schlägt Perfektion.

Resümee mit Seitenblick

Das ständige Jonglieren mit Kalorienzahlen und der Kampf gegen scheinbar störrische Kilos sind nicht Ausdruck von Schwäche. Dahinter verbirgt sich ein multidimensionales Zusammenspiel von Hormonen, Schlaf, Stress und Ernährung. Wer das gemeinsam betrachtet und Geduld für neue Routinen aufbringt, wird den eigenen Stoffwechsel neu erfahren können – und weniger Frust erleben.

Zu Daniel van den Boom

Daniel van den Boom ist Sportwissenschaftler und bietet mit seiner Bochumer Coaching-Firma Unterstützung speziell für Frauen an, damit nachhaltige Ziele auch ohne strenge Diät und stundenlangen Sport erreichbar werden. Sein Ansatz? Alltagstauglichkeit, wissenschaftlich fundierte Tipps und echte Begleitung im Prozess. Mehr dazu unter: https://danielvandenboom.de/

Pressekontakt:

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Im Zentrum steht die Einsicht, dass die Gewichtszunahme in den Wechseljahren nicht einfach mit mangelnder Disziplin oder fehlender Bewegung erklärt werden kann, sondern ein tiefgreifendes Wechselspiel aus Hormonen, Schlaf und Alltagsstress zugrunde liegt. Frauen erleben oft grundlegende metabolische Veränderungen, gegen die klassische Diäten und übertriebener Ausdauersport machtlos bleiben – im Gegenteil, zu restriktives Essverhalten kann die Probleme noch verschärfen. Gestützt auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse empfiehlt Daniel van den Boom daher eine sanfte Umstellung von Ernährung und Alltagsroutinen, Fokus auf Protein- und Nährstoffvielfalt, strategisches Krafttraining und vor allem die Pflege von Schlafhygiene zur nachhaltigen Stoffwechselaktivierung. Weitere Recherchedetails: Wissenschaftliche Studien (zum Beispiel der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) zeigen, dass der Effekt der Wechseljahre auf den Fettstoffwechsel vielfältig ist: Unter anderem wird in den letzten 2 Jahren intensiver untersucht, wie eng die Verbindung zwischen eingeschränktem Nachtschlaf, chronischem Stress und Insulinresistenz wirklich ist. Aktuelle Empfehlungen gehen darüber hinaus, Schlafstörungen ärztlich abklären zu lassen, niedrigen Östrogenspiegel gegebenenfalls durch gezielte Bewegung und Ernährung zu modulieren und gegebenenfalls auch psychologische Unterstützung bei starkem Stress in Betracht zu ziehen. Auch Intervallfasten und achtsames Essen werden zunehmend empfohlen, wobei der individuelle Ansatz klar im Vordergrund stehen sollte.

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