Reporterin Annette Brieger und Korrespondent Elmar Theveßen nehmen für die Dokumentation das politische Klima der USA mitten im Jubiläumsjahr 2026 auseinander. Die altbekannten Ideale der Unabhängigkeitserklärung treten gegen die Ernüchterung vieler Bürger an – während Trump nach wie vor polarisiert und sich mit empfindlichen Rückschlägen (wie den Streitereien um Strafzölle) herumschlagen muss.
Ob zwischen den kämpferischen Democrats in Texas oder enttäuschten Ex-Trump-Anhängern in Georgia: Die Autoren fangen Stimmen und Stimmungen ein, die auf eine Gesellschaft zwischen Aufbegehren und Resignation deuten. Gleichzeitig begegnen sie eingefleischten MAGA-Anhängern wie auch republikanischen Kandidaten kurz vor dem Wahlkampf.
Unterstützt von Polit-Expertinnen und Analysten wagen Brieger und Theveßen eine Einordnung: Wo hat Trump tatsächlich geliefert? Wo stößt er an seine (und Amerikas) Grenzen? Und wie robust ist die amerikanische Demokratie – selbst nach einem Vierteljahrtausend?
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Die Reportage beleuchtet einen spürbaren Stimmungsumschwung im Amerika des Jahres 2026, ausgelöst vor allem durch die Politik von Donald Trump während seiner zweiten Präsidentschaft. Viele Amerikaner fühlen sich von seinen Versprechen enttäuscht, was sich nicht zuletzt an den Debatten um außenpolitische Eskalationen und wirtschaftliche Rückschläge ablesen lässt. Neue Recherchen zeigen: Das soziale Klima ist polarisiert – von neuen Protestwellen gegen die Regierung bis zu ehrgeizigen Versuchen konservativer Politiker, ihre Basis zusammenzuhalten. Der 250. Geburtstag der Nation wird dabei zum Symbol einer Demokratie, die um ihre eigene Widerstandsfähigkeit ringt. Aktuelle Zeitungsartikel berichten zudem, dass der Irankrieg nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Spuren hinterlässt und Diskussionen über Amerikas Rolle in der Welt weiterhin an Fahrt aufnehmen.