Zwischen Baumwipfeln und Großstadt – Asiatischer Dschungel-Alltag
Die Dichte und Vielfalt der asiatischen Urwälder ist fast schon ein eigenes Universum: In Nepals Süden schleichen Tiger durchs Unterholz, Nashörner geraten über Revierfragen aneinander, und chinesische Panda-Jungspunde üben – oft mit wenig Eleganz – das Klettern. Orang-Utans auf Borneo haben ihre eigenen Vorstellungen von Liebe, während sich graue Riesen auf Plantagen nach Essbarem umsehen. Selbst Pflanzen wie die Titanenwurz tricksen mit Geruch und Größe bestäubende Insekten aus. Das alles gibt es am 21. Juni zu sehen.
Stille Riesen und Lichtshows am Ozean – Asiatische Meere
Mehr als nur Strände: Asiens Gewässer reichen von tropischen Lagunen zu eiskalten Küsten, voller Leben und Eigenheiten. Riffhaie zeigen hier perfektes Teamwork bei der Jagd, während Mantas putzmunter an "Reinigungsstationen" vorbeischauen. In Japans Fluten tanzen Leuchtkalmare durch magische Lichtsignale, und im Südosten Asiens arbeiten Seeschlangen und Makrelen partnerschaftlich zusammen – eine kleine Sensation im Tierreich. Zu erleben am 28. Juni im ZDF.
Stadt, Land, Wildtier – Komplizierte Nachbarschaften
Wer denkt, Tiere hielten sich fern von Menschen, irrt. In Indiens Mega-City Bhopal hoppeln Tiger durch die Straßenschluchten, in Sri Lanka lässt sich ein Elefant vom Verkehr Futter reichen. Ein Park in Bangkok beherbergt eine kleine Dynastie von Waranen, und ein Riesengleithörnchen fühlt sich mitten in Taipehs Schulalltag zuhause. Doch ständiger Wandel produziert neue Hürden – so müssen Nasenaffen buchstäblich durchs Wasser, um Kontakt aus dem Weg zu gehen. Diese Geschichten gibt es am 5. Juli zu sehen.
Kreative Rettungsaktionen: Artenschutz, menschlich gedacht
Rettung für seltene Tiere ist keine Aufgabe von Superhelden, sondern von Menschen mit klugen Ideen und langen Atem: Auf Borneo lernen in Gefangenschaft geborene Malaienbären, in Freiheit zu überleben; in Indonesien werden Hightech-Lösungen in der Fischerei getestet. Von Apps für nachhaltigen Konsum bis zur Kombination aus Gesundheitsversorgung und Schutz des Regenwaldes – überall entstehen neue Projekte. Am 12. Juli macht das ZDF diesen Lichtern im Dunkel Platz zur besten Sendezeit.
Alle Folgen können barrierefrei gestreamt werden (inkl. Untertitel, Audiodeskription, Gebärdensprache).
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Die neue Staffel von "Terra X: Asien" demonstriert eindrücklich, wie anpassungsfähig und erfinderisch Tiere auf diesem vielschichtigen Kontinent sind – sei es im Dschungeldickicht, an wildbewegten Küsten oder im Schatten riesiger Städte. Zugleich thematisieren die Episoden den wachsenden Druck durch Urbanisierung und Flächenverbrauch, der Tiere zu oft riskanten Kompromissen zwingt, sowie die Rolle lokaler Gemeinschaften beim Schutz bedrohter Arten. Laut aktuellem Bericht aus dem WWF (2024) sind solche Schutzmaßnahmen nötiger denn je: Über 40 Prozent der asiatischen Wirbeltierarten sind heute gefährdet, vor allem durch Wilderei, die Zerstörung von Lebensräumen und den rasant steigenden Bedarf an Rohstoffen. Weitere Recherchen unterstreichen, dass das Interesse an dokumentarischer Naturberichterstattung stetig wächst. Die Popularität von internationalen Ko-Produktionen – wie hier zwischen BBC und ZDF – sorgt dafür, dass aktuelle, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse einem viel breiteren Publikum zugänglich werden. Auch technische Innovationen wie Drohnenaufnahmen und KI-gestützte Artenidentifikation helfen dabei, realitätsnahe und beeindruckende Bilder aus schwer zugänglichen Regionen Asiens zu liefern.