Zimmerpflanzen-Hypes 2026: Was wirklich in deutschen Wohnzimmern sprießt – und warum das richtige Gleichgewicht zählt

Köln – Zimmerpflanzen und Kräuter auf der Fensterbank: längst kein Trend mehr für Gartenzwerge, sondern ein Statement für mehr Natur im Stadtleben und entspanntere Wohnatmosphäre. Eine frische Recherche von toom Baumarkt zeigt, welche grünen Mitbewohner 2026 hoch im Kurs stehen – und warum Erde, Pflanze und Pflege eine Art verschworene Gemeinschaft bilden.

heute 10:22 Uhr | 4 mal gelesen

Manchmal frage ich mich ja, wie wir je ohne Monstera-Boom und endlosen Basilikum-Nachschub in der eigenen Küche ausgekommen sind. Die Zeiten, in denen ein einsamer Kaktus auf dem Bücherregal genügte, sind wohl vorbei. Laut einer breit angelegten toom-Auswertung der 100 meistgeklickten Google-Treffer zu Zimmerpflanzen und Küchenkräutern stehen unkomplizierte, robuste Pflanzen an der Spitze – wenig überraschend vielleicht, aber doch ein schöner Realitätsspiegel. Viele schwören auf langlebige Klassiker wie Efeutute, Bogenhanf oder die Friedenslilie. Diese Kandidaten brauchen nicht ständig Aufmerksamkeit, zeigen sich dankbar für halbes Licht und verzeihen auch mal einen Trockenstreik. In der Küche liest es sich ähnlich: Petersilie, Basilikum und Thymian punkten, weil sie nicht bloß hübsch aussehen, sondern tatsächlich auf dem Teller landen. Das gefällt selbst jenen, die vielleicht keine Geduld für Orchideen haben. Was viele unterschätzen: Ob Küchenkräuter oder Dschungel-Ecke im Wohnzimmer – entscheidend ist das Zusammenspiel. Pflanze, Erde, Dünger und ein Mini-Wissensvorsprung beim Gießen, alles zählt. toom setzt hier auf eigene Bio-Produkte – keine Torf-Diskussion, stattdessen nachhaltige Erde und Dünger sowie Beratung direkt im Markt oder online. Für grüne Neulinge fast schon eine Erleichterung: Orientierung gibt’s dazu, um nicht gleich bei der ersten Blattverfärbung die Flinte ins Basilikumfeld zu werfen. Dass zum grünen Glück mehr gehört als ein hübscher Topf, ist inzwischen gesetzt – und wie in so vielen Dingen hilft es, einfach mal anzufangen. Wer hätte gedacht, dass Pflanzen-Versorgung so direkt an unser Selbstbild rührt? Übrigens: Die REWE Group als toom-Mutter ist inzwischen ein echter Riese im Handel, aber das irritiert die Pflanzen im Regal vermutlich wenig.

Die Zimmerpflanzen-Trends 2026 zeichnen sich durch einen Fokus auf pflegeleichte Allrounder aus – besonders gefragt sind Sorten wie Bogenhanf, Monstera und Efeutute, die mit wenig Aufwand gedeihen. Bei Küchenkräutern bleiben Klassiker wie Petersilie, Basilikum und Thymian an der Spitze, da sie nicht nur dekorativ, sondern auch praktisch sind. Neu hinzugekommen: Der Druck hin zu nachhaltigen Bio-Produkten nimmt bei Hobbygärtnern kontinuierlich zu, Torffreie Erde und organische Dünger sind gefragt wie nie. Wie aktuelle Berichte der «Süddeutschen Zeitung» und «FAZ» zeigen, steht auch die indoor Pflanzennutzung im Zeichen des ökologischen Wandels: Weg vom Massenkonsum, hin zu mehr Nachhaltigkeit und einer besseren gemeinsamen Verantwortung für Natur im Wohnraum (Quelle: www.sueddeutsche.de, www.faz.net). Das Bewusstsein der Verbraucher für Beratung und digitale Unterstützung bei der Pflanzenpflege wachse rasant, wie auch t3n.de betont. Zudem beobachten Gartenexpert:innen, dass die Pandemie einen anhaltenden Boom im Home-Gardening ausgelöst hat (Quelle: www.t3n.de).

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