Zwischen Geschichte und Gegenwart: Die Dachlandschaft von Vydrica in Bratislava

Bratislava schreibt ein neues Kapitel am Fuße der historischen Burg: In Vydrica entsteht auf 33.000 Quadratmetern ein hybrides Viertel aus Vergangenheit und Moderne. Beim Dachdesign setzen die Architekten auf farbige Vielseitigkeit und Langlebigkeit mit PREFA-Schindeln in Tönen wie Bronze und Sandbraun.

heute 10:15 Uhr | 4 mal gelesen

Wer durch die Straßen von Vydrica schlendert – oder ehrlich gesagt, derzeit eher an Bauzäunen vorbei – spürt, wie sehr sich der Platz gewandelt hat. Früher ein vibrierendes Zentrum voller Händler und später das zuweilen berüchtigte Rotlichtviertel, ist von den alten Gemäuern nicht mehr viel geblieben. Die Stadtplaner, die nach Jahren der Vernachlässigung auf die Idee kamen, das Gelände neu zu beleben, standen also vor einer schweren Aufgabe: Wie neu soll das Neue sein? Compass Architekti, das federführende Architekturbüro, verfolgt eine klare Linie: Die Menschen stehen im Mittelpunkt; alles an der Planung ist auf eine menschenfreundliche Nutzung ausgelegt. Gut, klingt erstmal nach Architektensprech, aber tatsächlich sieht man vor Ort: ein Flickenteppich an Fassaden aus Klinker oder Feinputz, in Farben, die wirken, als seien sie dem Sand unter den eigenen Schuhen entnommen. Wege wie aus einem alten Märchenbuch, gepflastert mit Steinen aus der Umgebung – vielleicht ein wenig pathetisch, aber angenehm authentisch. Ja, und dann wären da die Dächer. PREFA-Schindeln, dazu in dezenten Erdtönen: Sand, Bronze, ein fast unwirkliches Weiß – auf einer Fläche, die größer als manches Fußballfeld ist. Die beiden Architekten, Benetin und Grébert, erklären voller Stolz, wie sie dieser übergreifenden Farbsprache eine fast schon philosophische Tiefe verleihen wollten. Der Einbau aber – ein Kapitel für sich. Steile Flächen, knifflige Details und das ewige Problem: Regen sucht sich immer einen Weg. Für die Spengler von Prvá Strechárska ein regelrechtes Puzzle, das sich über anderthalb Jahre hinzog. Die Materialentscheidung fiel irgendwann beim Anfassen: Wer fühlt, begreift. Auch so ein schöner Satz, der bei PREFA tatsächlich Programm ist. Die Aluminium-Schindeln, in Österreich und Deutschland gefertigt, halten übrigens locker zwei Generationen durch – Recycling inklusive. Was mich beeindruckt hat: PREFA nimmt es ernst mit der Nachhaltigkeit. 87 Prozent Recycling-Aluminium, Strom aus erneuerbaren Quellen und fast völlige Kreislaufführung beim Produktionsabfall. Da wirkt das Versprechen ‚für Generationen gemacht‘ plötzlich gar nicht mehr nach Werbebroschüre. Und auch wenn es im Alltag vielleicht nicht jedem auffällt – die Dächer dort erzählen ganz leise eine Geschichte von Umsicht und Zukunft, eingerahmt von der alten Burg und dem neuen Leben darunter.

Das große Entwicklungsgebiet Vydrica am Fuße der Burg in Bratislava verbindet modernste Architektur mit Tradition und Nachhaltigkeit. Die prägnanten Dächer, gefertigt aus recycelbaren PREFA-Aluminium-Schindeln in naturnahen Farben, stehen nicht nur für Langlebigkeit und handwerkliche Präzision, sondern spiegeln auch den respektvollen Umgang mit der Umgebung wider. Der Projektfokus liegt auf einer menschenorientierten, durchdachten Stadtgestaltung, bei der Klima- und Umweltschutz als Grundsätze der Materialauswahl im Mittelpunkt stehen; PREFA verfolgt einen stringenten Nachhaltigkeitskurs mit einem Recyclinganteil von bis zu 87 Prozent, der Einsatz erneuerbarer Energien ist Teil der Produktionsphilosophie und die Kreislaufwirtschaft wird konsequent umgesetzt. Zusätzliche Recherche: Laut einem aktuellen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ist nachhaltiges Bauen europaweit auf dem Vormarsch, wobei Recyclingmaterialien und energieeffiziente Systeme zunehmend zum Standard gehören. In Bratislava selbst gab es in den letzten Tagen Berichte über weitere Neubauprojekte, die versuchen, historische Bauweisen und moderne Umweltrichtlinien in Einklang zu bringen. Die Vydrica-Entwicklung wird von Experten als Vorbild für eine behutsame und klimabewusste Stadterneuerung im osteuropäischen Raum gelobt.

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