Inzwischen ist der BDP die führende Interessenvertretung für Psycholog*innen in Deutschland. Seine Aufgaben? Sie haben sich gewandelt und erweitert – von der klassischen Berufsvertretung bis zu aktiver Mitwirkung an Gesetzgebungen, Wissenschaftsförderung und Nachwuchsarbeit. Dass der Bedarf nach psychologischer Unterstützung angesichts permanent neuer Krisen wächst, ist kaum zu bestreiten. Gerade in letzter Zeit beobachten wir einen erstaunlich breiten öffentlichen Diskurs zu psychischen Belastungen, Resilienz und persönlichem Wohlbefinden. Die Medien greifen stärker denn je psychologische Themen auf – verständlicherweise, finde ich, denn der Mensch selbst ist selten so gefragt gewesen.
Die Einladung zur Jubiläumstagung im Juni 2026 im Berliner Haus der Psychologie ist da fast schon folgerichtig. Diskussionen zu Klimakrise und Demokratie, Beiträge über Digitalisierung, Bildung, psychische Gesundheit und Arbeitsschutz stehen auf dem Programm. Was mir positiv auffällt: Es bleibt nicht bei Sonntagsreden, vielmehr gibt es eine Mischung aus festlichen Momenten und handfestem Praxisbezug in Workshops, Vorträgen und Werkstätten. Besonders spannend klingt der "Verbändegipfel zur Psychologie im Arbeitsschutz" und die Auseinandersetzung mit "Die doppelte Klimakrise".
Alles in allem: Wer Interesse an Psychologie hat, sich für gesellschaftliche Fragen begeistert oder einfach neugierig ist, wird vermutlich bei diesem Jubiläum mehr als bloße Festtagsworte erleben.
Der BDP feiert 2026 sein 80. Jubiläum – und will mit einer großen Tagung Brücken schlagen: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen psychologischer Expertise und gesellschaftlichen Herausforderungen. Laut aktuellen Berichten wird das Event Themen wie Klimaschutz, Demokratie und Digitalisierung aufgreifen und als offene Plattform für Austausch und Reflexion dienen. Neue Entwicklungen in der psychologischen Versorgung, darunter innovative Ansätze in Prävention und Telemedizin, bestimmen momentan die Fachdiskussion, ebenso wie die Erkenntnis, dass die Mental-Health-Thematik nicht nur ein privates, sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden ist. Aktuelle Quellen berichten außerdem verstärkt von der Rolle psychischer Gesundheit im Kontext steigender Belastungen durch Klimawandel und soziale Unsicherheiten – Psychologen fordern, diese Trends noch besser in Politik und Bildung zu verankern. Die Jubiläumstagung knüpft damit an aktuelle Debatten an und positioniert den BDP weiterhin als Stimme für psychologische Anliegen, auch und gerade in Krisenzeiten.