Very Important Biertrinker: Wie Freistädter Bier Markenliebe neu denkt

Linz – Die Agentur Gruppe am Park schenkt Freistädter Bier mit ihrer VIB-Initiative und dem dazugehörigen Club 1777 ein modernes Antlitz und eine wachsende Community.

heute 11:00 Uhr | 5 mal gelesen

Im vergangenen Jahr legte die Gruppe am Park für Freistädter Bier mit dem Leitgedanken „Wir sind so frei“ mehr als nur einen Werbespot auf den Tisch – sie schenkte der Marke eine neue Identität. Nun blüht diese Haltung in einem weiteren Kapitel auf: Die aktuelle Frühjahrskampagne mischt freche Wortspiele, augenzwinkernde Bierkultur und eine Portion Unabhängigkeit zu neuen Sujets. Dabei bleibt Freistädter dem Grundgedanken treu, dass Biertrinken nicht bloß Konsum, sondern auch ein Lebensgefühl ist.

Doch was ist ein Claim ohne die Menschen dahinter? Die Agentur suchte eine Antwort darauf, wie sich der Geist von „Wir sind so frei“ aus der Werbung heraustragen lässt – und kam zu einer einfachen wie cleveren Lösung: Mitten ins Herz der Community. Der neu gegründete VIB Club 1777 will Bierfreundinnen und -freunde nicht nur für Rabatte und Brauereiführungen begeistern, sondern zu Mitgestaltern der Marke machen. VIB steht übrigens für Very Important Biertrinker – ja, hier nimmt man das Augenzwinkern ernst.

Der Eintritt in die VIB-Welt läuft über eine eigens entwickelte App, konzipiert gemeinsam mit der Tech-Schmiede Hello Again. Wer sich registriert, sammelt quasi beim ersten Prost Punkte, steigt nach und nach auf und freut sich über digitalen Biergenuss: vom Freistädter Schnapsen in der App bis zu limitierten Angeboten im Shop. Unter dem Strich: Die App verpasst der Biermarke eine moderne, interaktive Note und vertieft spielerisch die Bindung zur Basis.

Und hinter all dem steckt laut den Beteiligten kein Zufall. Paul Steininger, Geschäftsführer der Braucommune Freistadt, spricht von kreativen Ideen, die nun tiefe Wurzeln in der Region schlagen konnten. Für Bernhard Buchegger von der Gruppe am Park geht es nicht nur um schöne Bilder: Der eigentliche Schatz liege in der ehrlichen Verbindung zur Community, die aus dem bloßen Produkt ein Erlebnis macht. Wo gewohntes Marketing oft an der Oberfläche klebt, wird bei Freistädter der Mut sichtbar, die Community wirklich zum Herzstück der Marke zu machen.

Freistädter Bier greift mit der Unterstützung der Gruppe am Park das Konzept der Gemeinschaft neu auf und baut mit dem VIB Club 1777 eine Clubkultur rund ums Bier auf. Mitglieder können durch die Freistädter-App Vorteile sammeln, werden aktiv in die Markenwelt einbezogen und erleben die Bierkultur digital wie analog. Die Verbindung von regionaler Tradition und modernen Community-Ansätzen sorgt für stärkere Markenbindung – gerade in einer Zeit, in der klassische Werbung zunehmend an Resonanz verliert. Mit Blick auf die aktuelle Berichterstattung: Laut einem Artikel auf spiegel.de rückt das Thema Community-Engagement für Marken in den Vordergrund; Unternehmen, die aktiv auf ihre Kundschaft zugehen, verzeichnen nachhaltigere Kundenloyalität (Quelle: Spiegel). Die FAZ beschreibt, wie technologische Innovationen wie Apps oder digitale Plattformen auch bei lokalen Unternehmen zu echter Wertschöpfung führen (Quelle: FAZ). Auf zeit.de wurde kürzlich hervorgehoben, dass Regionalität und Identifikation mit der Marke – insbesondere bei Lebensmitteln und Getränken – eine zunehmend wichtige Rolle für Verbraucherinnen und Verbraucher spielen (Quelle: Zeit). Kombiniert ergibt sich das Bild einer erfolgreichen Verknüpfung von Tradition, zeitgemäßem Marketing und digitaler Community: Die Freistädter-Initiative ist damit keine bloße Kampagne, sondern ein Spiegel neuer Konsumerwartungen.

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