Bärbel Bas verzichtet klar auf einen Anlauf als Kanzlerkandidatin der SPD, was die parteiinterne Nachfolgedebatte entscheidend verschärft. Der Weg scheint dadurch für Lars Klingbeil geebnet, auch wenn dessen Rückhalt seit dem mäßigen Parteitagsergebnis bröckelt; politische Beobachter rechnen deshalb ebenso stark mit Boris Pistorius, der als Verteidigungsminister nicht nur das notwendige Profil, sondern auch Spitzenwerte bei der Bevölkerung vorweisen kann. Frische Presseberichte unterstreichen, dass das Ringen um die SPD-Spitzenkandidatur bereits Fahrt aufgenommen hat – nicht nur in der Partei, sondern auch in den Medien wird offen über potenzielle Alternativen wie Manuela Schwesig spekuliert (Stand: Anfang Juni 2024). Ob Bas' explizite Absage langfristig Ruhe oder neue Unruhe bringt, bleibt offen. In aktuellen Artikeln der vergangenen 48 Stunden werden parteiinterne Kräfteverschiebungen, Pistorius' Popularitätswerte sowie die Strategie der SPD für den kommenden Bundestagswahlkampf ausführlich behandelt. Besonders die jüngsten Aussagen von Pistorius und Klingbeil zur Süddeutschen und bei der Zeit heizen die Debatte an.