Die jüngste Kontroverse zwischen CDU und Linken zeigt einmal mehr, wie aufgeheizt der politische Diskurs in Deutschland aktuell geführt wird. Luigi Pantisano, Vorsitzender der Linken, hatte mit seiner pauschalen Gleichsetzung von CDU und AfD für Empörung gesorgt, versuchte sich später an einer Relativierung und einer Entschuldigung, die jedoch von der CDU als unzureichend abgelehnt wurde. Neuere Berichte unterstreichen, dass sich solche Zuspitzungen in der politischen Auseinandersetzung häufen und das Vertrauen in die Diskussionskultur auf eine harte Probe stellen – die Reaktionen aus der CDU dokumentieren, wie ernst der Vorwurf der Geschichtsvergessenheit mittlerweile genommen wird. Erst in den letzten Tagen wurde in Berichten der "Süddeutschen Zeitung" und auf "Spiegel Online" diskutiert, inwieweit solche Aussagen das ohnehin fragile Verhältnis zwischen den Parteien weiter beschädigen ([Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de), [Spiegel Online](https://www.spiegel.de)). Die Diskussion um historische Verantwortung und politische Grenzziehung gewinnt dadurch nochmal an Brisanz.
22.06.26 14:30 Uhr