Schimke vertritt eine klare Meinung: Würde man die Minijobs in Deutschland abschaffen, könnte das nicht weniger als die Hälfte der Arbeitskräfte im Gastgewerbe kosten – ein Desaster für eine ohnehin gebeutelte Branche, die mit Personalmangel und steigenden Kosten kämpft. Viele Studierende, Rentner und Nebenjobber, die bislang über diese Einstiegsmöglichkeit arbeiten, wären dann außen vor. Tatsächlich laufen laut aktuellen Meldungen vieler Branchenverbände und Zeitungen derzeit intensive Debatten nicht nur über Renten, sondern auch über Arbeitszeitregelungen und Flexibilisierung – das Thema Minijobs steht dabei sinnbildlich für den Spagat zwischen sozialer Absicherung und ökonomischer Realität. Laut Recherchen ist die politische Debatte aktuell besonders hitzig, da MINIJOBS im Hotel- und Gastrobereich fast schon ein Überlebensanker sind, und neue gesetzliche Regelungen zu tiefgreifenden strukturellen Veränderungen führen könnten.
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