Die Mehrheit der Deutschen will nach wie vor, dass die Nationalmannschaft zur Fußball-WM in die USA reist, und lehnt einen Boykott trotz politischer Spannungen klar ab. Laut der Forsa-Umfrage für 'Stern' und RTL sprechen sich 71 Prozent gegen einen Boykott aus, wobei Zustimmung für einen Verzicht am ehesten bei Grünen- (44 Prozent) und Linken-Sympathisanten (48 Prozent) zu finden ist. Inzwischen wird in Medienberichten immer wieder auf das Spannungsfeld zwischen politischen Bedenken (Menschenrechte, US-Innenpolitik) und dem Wunsch nach sportlicher Normalität hingewiesen; unter anderem wurde bekannt, dass Vertreter aus Politik und Sport weiterhin auf Dialog und klare öffentliche Stellungnahmen der Sportmannschaften setzen (s.a. taz.de & zeit.de). Tatsächlich hat sich die Debatte zuletzt auch international verschärft, nicht zuletzt durch die Ankündigungen anderer Länder, mit politischen oder symbolischen Aktionen statt mit Boykotts zu reagieren (s.a. spiegel.de). Bemerkenswert ist, dass jüngste Berichte auch die Rolle der FIFA und die Komplexität globaler Turniere betonen, bei denen wirtschaftliche, sportliche und politische Interessen aufeinander prallen und häufig der Sport als verbindendes Element hervorgehoben wird (vgl. faz.net, deutschland.de).
03.02.26 00:03 Uhr