Tech-Aktien geben den US-Börsen Auftrieb – Rohstoffmärkte unter Druck

Montagabend schlossen die US-Börsen mit Gewinnen ab. Der Dow Jones landete bei 49.407 Punkten und dafür gab es ein ansehnliches Tagesplus. Besonders Tech-Werte hellten die Stimmung an der Wall Street auf und glichen Schwächen aus anderen Sektoren aus.

02.02.26 22:14 Uhr | 4 mal gelesen

Der Hype drehte sich am Montag um Halbleiter-Aktien – Anleger stürzten sich mit Begeisterung aufs Tech-Segment. Im Gegensatz dazu rutschten Disney-Aktien tiefer in die Verlustzone, auch wenn der Unterhaltungskonzern die Erwartungen der Analysten übertraf. Überraschenderweise waren internationale Besucherzahlen und Gewinne im TV- und Filmgeschäft der Knackpunkt – da sieht Disney dunkelgraue Wolken aufziehen. Am Rande erwähnt: Der Euro schlitterte gegenüber dem Dollar ebenfalls leicht ab und kostete zum US-Börsenschluss nur noch 1,1791 Dollar. Edelmetalle und Rohstoffe, allen voran Gold und Öl, zeigten sich von ihrer schwächsten Seite: Gold gab um fünf Prozent nach und sackte auf 4.649 US-Dollar je Feinunze. Auch Öl musste heftig Federn lassen: Für Brent-Öl gab es am Abend gut vier Prozent weniger als noch zum Handelsschluss am Freitag. Was das wohl noch für Folgen nach sich zieht?

Die US-Börsen konnten am Montag erneut zulegen, wobei vor allem Technologieunternehmen im Fokus standen. Der Dow Jones verzeichnete ein Plus, während insbesondere das Chip-Segment zu einer positiven Stimmung beitrug, obwohl Rohstoffpreise – insbesondere bei Gold und Öl – stark nachgaben. Ökonomen vermuten, die Unsicherheit in geopolitischen Bereichen sowie die modifizierten Konsumtrends könnten die Achterbahnfahrt an den Rohstoffmärkten erklären; hinzu kommt, dass auch andere Märkte – etwa in Asien oder Europa – zuletzt von erhöhter Volatilität betroffen sind. Zudem wird vermutet, dass die schwächelnde Nachfrage nach klassischen Freizeit- und Medienangeboten Unternehmen wie Disney zusätzlich unter Druck setzten könnte. Neue Zahlen aus Asien und Europa belegen, dass Investoren derzeit besonders auf Technologiewerte setzen, während rohstoffabhängige Branchen weiter schwächeln.

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