Ein besonderer Fisch-Freitag: iglo unterstützt mit Miniatur Wunderland Hamburger Familien

Hamburg – Diesmal hat der Fisch-Freitag im Januar noch mehr Gewicht als sonst. Im Rahmen der Aktion 'Ich kann es mir nicht leisten' spendiert iglo an den letzten beiden Tagen des Monats insgesamt 1.000 Fischstäbchen-Gerichte im Miniatur Wunderland. Familien, für die ein gemeinsames Essen mit Museumsbesuch nicht alltäglich ist, werden so gezielt unterstützt.

heute 13:00 Uhr | 4 mal gelesen

Eigentlich ist Fisch-Freitag bei iglo fast schon ein kleiner Klassiker: gemeinsam am Tisch sitzen, plaudern, lachen – eben Zeit mit anderen teilen. Doch dieser Monat bringt eine Ergänzung ins Spiel, die mehr ist als bloßes Beisammensein. In Zusammenarbeit mit dem Miniatur Wunderland sorgt iglo dafür, dass Familien, die sich Freizeit nicht immer leisten können, am Monatsende doch gemeinsam schlemmen dürfen. Sogar das Essen vor Ort wird geboten, und das ist für viele keine Selbstverständlichkeit – das erzählen einem die Leute selbst, wenn man zuhört. Die Berliner Kommunikationsexpertin Sonja Königsberg betont: Für iglo passt dieses Engagement wie der Deckel aufs Glas, denn es bringt Menschen an einen Tisch, die sonst vielleicht keine Gelegenheit dazu hätten. Ein Wort noch zur Aktion: Schon seit inzwischen neun Jahren macht das Miniatur Wunderland im Januar alljährlich die Türen auf für jene, bei denen sonst Ebbe in der Kasse herrscht. Ein Ticket bekommt, wer sich dafür hält – vollkommen auf Vertrauen basierend, ohne Papierkram oder Kontrolle. Die Idee dahinter? Teilhabe ermöglichen, Hürden abbauen, Kultur offenhalten. Ob das immer so glatt läuft? Keine Ahnung – manchmal klappt es, manchmal stolpert man bestimmt. Aber das Vertrauen ist der erste Schritt, und der fühlt sich ziemlich gut an.

Die Kooperation zwischen iglo und dem Miniatur Wunderland Hamburg ist aktuelles Beispiel dafür, wie Unternehmen durch gezielte soziale Beiträge echte Teilhabe fördern können. Neben der klassischen Aktion, die Eintritt für finanzschwache Menschen ermöglicht, sorgt das zusätzliche Angebot an warmen Fischstäbchen-Gerichten für ein Stück Normalität und Freude am Alltag. Dabei spielt insbesondere das Prinzip des Vertrauens eine Rolle – ein Modell, das zunehmend Zuspruch findet in einer Gesellschaft, die nach neuen Wegen der Solidarität sucht. Ergänzend haben weitere aktuelle Medienberichte gezeigt, dass auch andere Kultureinrichtungen und Unternehmen auf ähnliche Aktionen setzen, um soziale Barrieren abzubauen. So thematisiert die Süddeutsche Zeitung beispielsweise, wie Museen in ganz Deutschland gratis Tage für einkommensschwache Gruppen einführen. Auf Spiegel Online wurde jüngst diskutiert, dass niedrigschwellige Angebote nicht nur das Publikum diversifizieren, sondern auch das Stadtleben bereichern. Die taz hingegen hinterfragt kritisch, ob durch solche Aktionen nicht längerfristig politisches Handeln zur Armutsbekämpfung in den Hintergrund gerät und ruft zu nachhaltigen Lösungen auf.

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