Franchise-Unternehmertum: Klingt vielversprechend – vorausgesetzt, man hat den Dreh raus, wie das System wirklich tickt. Das reine Vertrauen in eine Marke reicht oft nicht. Bevor ich mich vertraglich binde, gibt es ein paar wesentliche Fragen, die geklärt sein sollten. Erst wenn klar ist, wo Stolperfallen liegen, kann das Erfolgsmodell tragen.
Unverzichtbar: Schulung und System-Verständnis
Spricht der Franchisegeber nur in Floskeln von Einweisung und Training, wird’s skeptisch. Es zählt, was wirklich vermittelt wird und ob die Vorbereitung für den Alltag genügt. Auch lohnt ein Blick zu anderen Franchisepartnern: Was können jene, die schon länger dabei sind? Und warum scheitern manche dennoch? Diese Unterschiede enthüllen oft, wie robust das System wirklich ist.
Nach dem Start: Wie greifbar ist die versprochene Unterstützung?
Gerade die ersten Monate sind kritisch. Leider erleben frischgebackene Franchisenehmer zu häufig, dass die Hilfe nach Vertragsunterschrift stark nachlässt. Wer wird mein Ansprechpartner sein? Wie oft findet echter Austausch statt? Strukturierte Betreuung – seien es Besuche oder digitale Treffen – ist keine Selbstverständlichkeit und sollte vorab fixiert sein.
Kunden finden: Keine Zauberformel
Der beste Standort ist nichts wert ohne Kundschaft. Franchise will gerne suggerieren, das Marketing würde automatisch mitgeliefert. Doch: Wie effektiv sind die angebotenen Instrumente? Zentrale Werbekampagnen und lokale Eigeninitiative – beides sollte passen. Nur wenn Nachfrage wirklich generiert und solide bearbeitet werden kann, stirbt die Hoffnung auf Umsatz nicht frühzeitig.
Gefahr: Systemrisiken erkennt man zu spät
Das Ziel: schneller lernen, weniger Fehler machen. Doch was, wenn das Handbuch fehlt, Ansprechpartner abtauchen und am Ende jeder für sich kämpft? Dann verliert die Franchise-Idee rasch ihren Glanz. Angespannte Stimmung unter Partnern oder ein sturer Franchisegeber können das System zur Belastung machen.
Franchise ist kein Selbstläufer – und auch kein garantierter Misserfolg. Die Qualität des Systems und die kritische Eigenprüfung zählen. Wichtiger als Euphorie: Gründliche Recherche, das Einfordern klarer Strukturen und ein steter Blick auf die tatsächliche Unterstützung – so wird aus Fallstricken ein solides Fundament für die Selbstständigkeit.
Über Jana Jabs:
Jana Jabs kennt Franchise aus dem Effeff. Über zehn Jahre unterstützt sie Unternehmen im Aufbau von digitalem Wissen und nachhaltigen Partnerstrukturen. Mit ihrer Agentur hilft sie, das Franchise-Modell modern zu gestalten und Knowhow jedem verfügbar zu machen. Weitere Infos: https://www.franchisemacher.de/
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Jana Jabs, Eugen Marquard
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Originaltext: FranchiseMacher GmbH via news aktuell
Franchise-Unternehmertum bleibt 2026 ein zweischneidiges Schwert: Erhöhte Inflation, strengere rechtliche Auflagen und teils steigender Konkurrenzdruck erschweren den Einstieg, wie aktuelle Branchenmeldungen zeigen. In vielen Systemen berichten neue Franchisepartner über einen Mangel an individueller Betreuung und wachsendem Misstrauen zwischen Franchisegebern und -nehmern — so werden offene Kommunikation und Transparenz wichtiger denn je. Zudem zeichnen neue Studien ein gemischtes Bild: Während große Ketten von der Markenzugkraft weiter profitieren, wächst der Anpassungsdruck für kleinere Systeme sowie für die Einzelnen, um flexibel und krisenresilient zu bleiben.