Erstmalig auf der CES 2026: Pininfarina & InkPoster(TM) zeigen farbiges E-Paper-Kunstobjekt Duna in A1-Größe

Radebeul – Auf der CES 2026 feiern InkPoster(TM) und das weltbekannte italienische Designhaus Pininfarina die Weltpremiere von Duna, dem größten farbigen E-Paper-Poster im A1-Format. Das technisch und optisch ungewöhnliche Display bringt aktuelle E-Paper-Innovation (E Ink Spectra 6 mit Sharp IGZO) mit einem gebogenen Metallrahmen und Alcantara zusammen. Anders als klassische Digiframes fügt sich Duna als kabelloses Kunststück in Wohn- und Arbeitsräume ein und hält mit nur einer Akkuladung bis zu ein Jahr durch. Präsentiert wird das Produkt am Stand 21617 der Central Hall des Las Vegas Convention Centers. Die Auslieferung wird zum Ende Mai erwartet, angesetzt ist ein Preis um 6.000 Euro. Parallel wird das InkPoster(TM) Tela 40,5'' als minimalistische E-Paper-Variante für rund 4.500 Euro vorgestellt.

06.01.26 19:01 Uhr | 74 mal gelesen

Pininfarina, vor allem als Ideenschmiede für legendäre Automobil-Designs (Ferrari, Maserati etc.) bekannt, wagt mit dem Duna einen Schritt ins Feld digitaler Kunstobjekte. Duna sprengt mit seinen mehr als einem Meter Seitenlänge (44,37 x 34,65 Zoll) die Grenzen typischer Bildschirme: Hier geht es nicht um einen Wechselrahmen mit Technik, sondern um ein „ausdauerndes“ Gestaltungsobjekt, das in Wohnlandschaften, Hotellobbys oder Büros einen ganz eigenen Charakter entfaltet – fast wie ein klassisches Gemälde. Die matten, flimmerfreien Bilder auf dem E-Paper wirken tatsächlich ziemlich papierhaft, kein Vergleich zu herkömmlichen Displays mit Hintergrundbeleuchtung. „Zusammen mit InkPoster(TM) haben wir versucht, etwas zu machen, das nicht wie ein altbekannter Screensaver aussieht, sondern so zeitlos und elegant daherkommt wie ein gutes Möbelstück“, so Nicola Girotti, Pininfarinas Designchef. Das leuchtet ein – denn mit mehr als 60.000 darstellbaren Farben, dem anmutig gewölbten Metall und Alcantara als Rahmenmaterial zielt man offensichtlich auf ein Publikum, das nach Ästhetik und Wohlgefühl sucht – und technologischer Kuriosität nicht abgeneigt ist. Die Spectra-6-Technik ahmt echte Druckfarben überraschend überzeugend nach. Nach dem Wechsel eines Bildes zieht Duna keinen Strom mehr – die Technik bleibt passiv. Das Farbspectrum, gepaart mit IGZO-Panel von Sharp, sorgt für eine erstaunlich kräftige und zugleich sanfte Darstellung. Johnson Lee von E Ink betont auch die nachhaltige Seite – schließlich kommt das Gerät mit sehr wenig Energie aus. Wer Duna aufstellt, kann via App nicht nur auf eine riesige Kunst-Bibliothek zurückgreifen, sondern auch auf eigens für diese Kooperation angefertigte Pininfarina-Originalskizzen. Wer lieber seine Lieblingsbilder zeigt, darf eigene Motive hochladen. Durch das flexible, kabellose Design kann Duna sowohl vertikal als auch horizontal aufgehängt werden – wie’s eben gerade passt. Neben dem Designerstück Duna präsentiert InkPoster(TM) das Tela 40,5'', das technisch ähnlich, aber im Auftreten schlichter ist: Statt Pininfarina-Rahmen gibt es eine minimalistische Fassung für eher sparfüchschige Ästheten. InkPoster(TM), eine Marke der PocketBook Readers GmbH, verbindet nachhaltige Displaytechnik mit einer breiten Auswahl klassischer und moderner Motive. PocketBook selbst gilt als drittgrößter E-Ink-Reader-Hersteller weltweit. Das Schweizer Unternehmen setzt auf offene Plattformen, Vielfalt an Dateiformaten und einen besonderen Fokus auf hochwertige, lang haltbare Hardware. Wer mehr wissen will, schaut am besten auf den offiziellen Webseiten nach.

Pininfarina bringt mit dem farbigen Duna-Display frischen Wind in die Welt der Digitalrahmen und positioniert das Gerät ganz bewusst als eigenständiges Kunst- und Designobjekt. Technisch besticht das Produkt durch das Zusammenspiel aus E Ink Spectra 6, IGZO-Backplane und hochwertigen Rahmenmaterialien, während die Bedienung über eine App vielfältige Kunstwerke und persönliche Bilder ermöglicht. Neben hoher Bildqualität setzt das Konzept stark auf Nachhaltigkeit und geringe Energieaufnahme: Nach dem Aktualisieren zieht das Display keinen Strom mehr, was den umweltfreundlichen Ansatz unterstreicht. Neuere Marktbeobachtungen zeigen, dass E-Paper-Displays besonders bei großformatigen Design-Anwendungen zusehends gefragt sind, gerade weil LCDs und OLEDs oft als technisch-kühl wahrgenommen werden und zudem viel Strom verbrauchen. Ein Trend, der von Unternehmen wie InkPoster(TM) und Pininfarina weiter angeheizt werden dürfte. Besonders spannend: Laut Branchenberichten haben auch weitere Hersteller von Luxus- und Designer-Studioequipment das Segment entdeckt und kündigen ähnliche E-Paper-Produkte für die kommenden Jahre an (siehe etwa die internationalen Messetrends aus Las Vegas oder Berichterstattungen bei Spiegel Online und t3n).

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