FC St. Pauli holt neuen Abwehr-Mann aus Japan: Tomoya Ando kommt ans Millerntor

Der Bundesligist FC St. Pauli verstärkt sich in der Winterpause durch den japanischen Nationalspieler Tomoya Ando – ein vielversprechender Schritt für die Defensive.

heute 09:58 Uhr | 23 mal gelesen

Manchmal beginnt das Jahr mit einer kleinen Überraschung. Während andernorts noch Bleigießen auf dem Tisch liegt, bastelt der FC St. Pauli an seiner Abwehr: Tomoya Ando, Nationalspieler und bislang beim J1-League-Club Avispa Fukuoka unter Vertrag, wechselt nach Hamburg. Über die genauen Modalitäten – sprich Ablösesumme – ist zwar der Mantel des Schweigens gebreitet worden. Fakten gibt’s trotzdem: Ando ist Innenverteidiger, 26 Jahre alt und hat letzte Saison 36 Einsätze samt vier Toren für Fukuoka gemeistert. Er hat schon so einiges gesehen – Zweitliga-Erfahrungen inklusive. Wenn man Andreas Bornemann, dem Sportboss, glauben mag, zieht endlich mehr Flexibilität ins Defensivgefüge des Kiezklubs ein. Laut Trainer Alexander Blessin bringt Ando obendrein ein feines Gespür fürs Spiel, Mut im Zweikampf und Köpfchen bei Standards mit. Ando selbst? Der wirkt zum Start ins neue Jahr offensichtlich zufrieden: Bundesliga als nächste Etappe – warum nicht mit St. Pauli.

St. Pauli plant mit Ando, neue Impulse und Stabilität in seine Defensive zu bringen. Besonders geschätzt sind seine Vielseitigkeit in der Dreierkette und seine Erfahrung aus der J-League und Nationalmannschaft. In der laufenden Diskussion um internationale Transfers in die Bundesliga wird betont, wie wertvoll verschiedene Spielkulturen zur Entwicklung junger Teams beitragen können, wobei St. Pauli mit Ando ein gutes Beispiel für mutige Transferpolitik setzt. Der Wechsel wurde von Bornemann als Statement für mehr taktische Flexibilität bezeichnet. Laut Medienberichten begeistert sich die Fanbasis bereits für die offensive Ausrichtung des Abwehrspielers, der mit seinem Kopfballspiel Akzente setzen könnte.

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