Selenskyjs Aussagen zur Fertigstellung des Friedensvertrags kommen in einer Zeit, in der die Fronten im Osten der Ukraine weiterhin verhärtet sind und russische Streitkräfte offenbar versuchen, strategisch wichtige Städte unter Kontrolle zu bringen. Trotz diplomatischer Bemühungen bleibt die Unsicherheit groß, gerade weil Russland auf seiner Maximalforderung für den Donbas beharrt. Die USA haben jüngst ihre Bereitschaft bekräftigt, der Ukraine auch langfristig beizustehen, wobei Details zu den Sicherheitsgarantien – etwa zur NATO-Mitgliedschaft oder zum Umfang der militärischen Unterstützung – weiterhin vage bleiben. Neue Informationen aus internationalen Medien zeichnen ein Bild wachsender Skepsis: Während auf der einen Seite offizielle Verhandlungsfortschritte betont werden, berichten zahlreiche Quellen davon, dass auf beiden Seiten kaum echte Kompromissbereitschaft herrscht – es dominiert Misstrauen. Darüber hinaus drängen auch andere europäische Nationen darauf, die Ukraine nicht zu isolieren und eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur zu schaffen. Die Angst vor einem eingefrorenen Konflikt oder einer Ausweitung bleibt präsent, gerade weil Russland mit Angriffen gegen die kritische Infrastruktur immer wieder Druck auf die Zivilbevölkerung und die politische Führung ausübt.