Joachim Gauck spricht sich in der aktuellen Diskussion zur Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier dafür aus, dass das Amt des Bundespräsidenten endlich von einer Frau übernommen werden sollte. Seine Begründung fußt auf der Realität, dass Frauen an vielen gesellschaftlich relevanten Stellen Verantwortung tragen – symbolisch wäre eine Bundespräsidentin daher ein deutliches Signal. Wichtig bleibt für Gauck jedoch, dass die Entscheidung nicht ausschließlich über die Geschlechterfrage geführt wird: Mehr noch als das biologische Geschlecht zählt für ihn, dass die gewählte Persönlichkeit das Land integrieren und überzeugend vertreten kann. Zusätzliche Recherchen zeigen: Die Debatte um mehr weibliche Repräsentanz in Spitzenämtern flammt regelmäßig auf, besonders nach personellen Wechseln im politischen Betrieb. In den letzten Tagen wurden Stimmen in Politik und Medien laut, die für mehr Diversität an der Spitze plädieren, allerdings darauf hinweisen, dass Frauen nicht nur in Symbolpositionen, sondern auf allen Ebenen stärker vertreten sein sollten. Ein überparteilicher Konsens scheint zu sein, dass sowohl die professionelle Qualifikation als auch soziale Kompetenz den Ausschlag geben sollten – mit einer deutlichen Sehnsucht nach frischem Wind und neuen Perspektiven auf Schloss Bellevue.
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