Gregory Oswald übernimmt Leitung von Franke Home Solutions im DACH-Raum

Aarburg – Wechsel an der Spitze: Gregory Oswald, bisher für die WESCO Gruppe verantwortlich, übernimmt ab 1. Februar die Gesamtführung der Marken Franke, berbel und WESCO im DACH-Markt.

20.01.26 16:10 Uhr | 3 mal gelesen

Gregory Oswald übernimmt wieder das Steuer für Franke Home Solutions im deutschsprachigen Markt. Zuvor führte er die DACH-Organisation von 2022 bis 2024, ehe er zur WESCO Gruppe wechselte, die mittlerweile von Franke schluckt wurde. Interimistisch hatte Corrado Mura nach seiner Ernennung als CEO und Präsident von Franke Home Solutions die Geschäfte geführt – jetzt wird die Bündelung der Markenverantwortung an Oswald übergeben, um die Integration zu straffen. Diese Strategie – Synergien schaffen und doch Eigenständigkeit der Marken bewahren – klingt nach einer Gratwanderung, die Fingerspitzengefühl erfordert. Gutes Timing: Franke ist weltweit aufgestellt, hat rund 7.700 Mitarbeitende in über 35 Ländern und steckt hinter erfolgreichen Systemen für Küchen, Gastronomie und Kaffeebereiche; allein die Home-Sparte mit 4.200 Angestellten und 932 Mio. CHF Umsatz setzt den Bereich Maßstäbe. Die Akquise der WESCO-Gruppe bringt weitere Expertise in Lüftung und Design an Bord, mit knapp 300 Beschäftigten und einem Fokus auf Qualitätsprodukte aus der Schweiz und Deutschland. Persönlich äußert sich Oswald motiviert: Mit Divisionsleiter Corrado Mura und einem engagierten Team will er nicht nur Kontinuität schaffen, sondern die Ambitionen der drei Marken gemeinsam weiterentwickeln.

Das Schweizer Unternehmen Franke bündelt nach der Akquisition der WESCO Gruppe die Verantwortung für seine drei Marken – Franke, berbel und WESCO – im deutschsprachigen Raum unter Gregory Oswald. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Küchen- und Lüftungsmarkt verspricht die neue Organisationsstruktur engere Zusammenarbeit, ohne die Identität der einzelnen Marken aufzugeben. Branchenbeobachter sehen eine Stärkung der Position in Mitteleuropa, da die Integration von WESCO und die Leitung durch Oswald als Signal eines nachhaltigen Wachstums und einer flexiblen Anpassung an Marktveränderungen gelten. Laut Tagesaktualität bemüht sich die gesamte Küchen- und Hausgerätebranche aktuell um Innovationen für die Energieeffizienz und gesteigerten Komfort, wie ein Artikel der Süddeutschen Zeitung aufzeigt, der jüngste Trends bei Küchenlösungen und den Ausbau digitaler Angebote betont. Auch Der Spiegel berichtet, dass Fusionen und Übernahmen in der Branche derzeit zunehmen, da europäische Unternehmen ihre Marktposition gegen internationale Konkurrenz stärken wollen. Die FAZ hebt in ihrer neuesten Berichterstattung hervor, wie strategische Neuaufstellungen in der Branche – etwa durch neue Führungskräfte oder straffere Markenportfolios – oft auch versteckten Restrukturierungsdruck begleiten.

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