Laut „Bild“-Zeitung, die sich auf die jüngste Erhebung des Instituts INSA stützt, hat die Union in der Wählergunst einen kleinen Schritt nach vorne gemacht. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, kämen CDU und CSU zusammen auf 25 Prozent: Das ist ein halber Prozentpunkt mehr als noch in der Vorwoche. Die AfD steht weiterhin auf Platz eins mit 26,5 Prozent, stagniert aber seit letzter Woche. Für die SPD sieht es wenig rosig aus: Sie verliert 0,5 Punkte und landet nur noch bei 14 Prozent. Interessant: Die Grünen legen leicht zu und erreichen 11,5 Prozent, während die Linke sogar einen vollen Punkt einbüßt und nur noch bei 10,5 Prozent liegt. Für BSW und FDP gibt’s wenig zu holen – beide dümpeln bei vier Prozent und würden damit den Einzug in den Bundestag verpassen, zumindest nach dieser Umfrage. INSA-Chef Hermann Binkert kommentiert: Der Union gelingt es, der AfD ein Stück näher zu kommen, allerdings sind die regierenden Parteien insgesamt weiter sehr schwach aufgestellt und bleiben klar unter 40 Prozent. Die Meinungsumfrage basiert übrigens auf den Antworten von 2.008 Menschen, die zwischen dem 10. und 13. Oktober 2025 interviewt wurden.
Der aktuelle INSA-Meinungstrend sieht die AfD weiter als stärkste politische Kraft, aber die CDU/CSU kann etwas aufholen. Die SPD verliert weiter an Zuspruch, was zeigt, dass die Regierungsparteien insgesamt schwächeln – gemeinsam schaffen Union und SPD nicht einmal 40 Prozent. Die Umfrage unterstreicht die anhaltende politische Zerklüftung und signalisiert, dass in der deutschen Parteienlandschaft weiterhin Bewegung und Unsicherheit herrscht. Laut neuen Artikeln auf www.sueddeutsche.de richtet sich die Aufmerksamkeit in den letzten Tagen verstärkt auf mögliche Koalitionen, sollte sich die Kräfteverteilung bei Neuwahlen so fortsetzen. Ein Bericht in der FAZ hebt zudem hervor, dass die Wähler vor allem in ländlichen Regionen weiterhin zur AfD tendieren und die CDU Schwierigkeiten hat, dort ihr Profil zu schärfen. Ergänzend merkt T-Online an, dass die FDP und das BSW nach aktuellen Umfragen besonders von jüngeren Wählern kaum noch Zuspruch erhalten und in digitalen Debatten wenig Resonanz finden, was das volatile Meinungsbild unterstreicht.