Kabinett zeigt sich geschlossen und fokussiert – Lob für Teamgeist

Unter Leitung von Vizekanzler Lars Klingbeil tagte das Bundeskabinett zum zweiten Mal – nach Angaben aus Regierungskreisen mit gewohnter Sachlichkeit und spürbarem Teamgeist.

heute 13:46 Uhr | 5 mal gelesen

Die zweite Kabinettssitzung, geführt von Vizekanzler Klingbeil, beschrieb der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer als eine konzentrierte Angelegenheit: Alle seien mit hoher Professionalität bei der Sache gewesen, ganz ohne größere Auffälligkeiten. Das Ritual der Bundespolitik, möchte man fast sagen; manchmal wirken diese Treffen von außen fast wie ein Uhrwerk, das auf Zusammenarbeit geeicht ist. Meyer erwähnte außerdem, dass zwischen Klausuren und Tagesordnungen Vertrauen wächst – insbesondere zwischen Kanzler und seinem Vize. Wenig überraschend wollte er sich nicht auf den direkten Vergleich der Führungsstile einlassen, sondern betonte vielmehr, wie stabil die Arbeitsbeziehung der beiden sei. Dass Kanzler Scholz momentan in China deutsche Interessen wahrt, während Klingbeil in Berlin das Steuer in der Hand hält, empfindet Meyer als Beweis für funktionierende politische Arbeitsteilung. Es sind oft diese Nebensätze, die durchklingen lassen, wie sehr auf gegenseitigem Vertrauen das Regierungsgeschäft ruht. Ganz nebenbei schwingt die Message mit: Krisenmodus? Nicht im Kabinettszimmer.

Die jüngste Kabinettssitzung unter Vizekanzler Lars Klingbeil verlief laut Bundesregierung ruhig und zielgerichtet. Steffen Meyer, derzeit stellvertretender Regierungssprecher, lobte die professionelle Atmosphäre sowie den ausgeprägten Teamgeist im aktuellen Kabinett – ein Merkmal, das sich über Parteigrenzen hinweg fortsetze. Klingbeil, der Olaf Scholz während seines Chinabesuchs vertrat, demonstrierte damit auch die Fähigkeit der Regierung, Führungsverantwortung flexibel und vertrauensvoll zu organisieren. In aktuellen Medienberichten wird die Stimmung im Kabinett häufig als geschlossen beschrieben – gleichzeitig mehren sich aber Stimmen, die hinter verschlossenen Türen durchaus auch Reibungen und Konkurrenz feststellen, etwa angesichts strittiger Haushaltsfragen oder kontroverser Gesetzesinitiativen. Dennoch hebt die Bundesregierung immer wieder betont das Bild einer funktionierenden und koordinierten Arbeitsweise hervor, in der personelle Vertretungen – auch kurzfristig – reibungslos klappen. Im Zusammenhang damit ist spannend, dass insbesondere Koalitionsprobleme wie der Haushaltsstreit oder Uneinigkeiten zu Migrationsfragen als mögliche Herausforderungen für den so gelobten Teamgeist gelten. Parallel zeigen aktuelle Analysen: Die Kommunikation und öffentliche Selbstdarstellung der Regierung achtet darauf, das eigene Bild einer konsensfähigen und robusten Zusammenarbeit zu pflegen, während die Sachpolitik mitunter hitziger ausgefochten wird.

Schlagwort aus diesem Artikel