Annegret Kramp-Karrenbauer unterstreicht, dass die demokratische Wahl bei der Adenauer-Stiftung und ihr Sieg über den von Friedrich Merz unterstützten Gegenkandidaten das Verhältnis zu Merz keineswegs belastet haben – beide pflegen laut ihr einen professionellen, freundlichen Austausch. Nebenbei betrachtet sie die Stiftung als einen strategisch wichtigen Akteur in der politischen Bildungslandschaft Deutschlands, der sich in Zukunft jedoch noch stärker sichtbar machen und vor allem jüngere Menschen wirksamer ansprechen müsse. Neuesten Medienberichten zufolge gibt es innerhalb der CDU gerade zahlreiche interne Diskussionen über personelle Neuausrichtungen und den Kurs der Stiftung, wobei zunehmend der Ruf nach frischer politischer Bildungsarbeit laut wird. Laut Süddeutscher Zeitung werden Stimmen innerhalb der Union laut, die sowohl einen stärkeren gesellschaftlichen Dialog wünschen als auch jüngere Mitglieder für die Parteistrukturen begeistern möchten. Parallel berichtet die FAZ, dass die CDU-Spitze versucht, Differenzen nach parteiinternen Wahlen rasch beizulegen, um Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Zeit hebt in einem aktuellen Beitrag hervor, dass die programmatische Neuausrichtung der CDU für die nächsten Jahre eine große Rolle spielen wird, wobei gerade Bildungsarbeit und Nachwuchsförderung als Schlüsselthemen gelten.
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