Die Grünen kritisieren die unzureichende Vorbereitung Deutschlands auf Angriffe auf kritische Infrastrukturen und verweisen auf die Fortschrittlichkeit der baltischen und skandinavischen Staaten in Sachen Krisenfestigkeit. Sie fordern, dass Schulen und Zivilgesellschaft gezielt auf Notlagen vorbereitet werden, und sehen Investitionsbedarf beim Schutz lebenswichtiger Systeme und beim Bevölkerungsschutz. Das Thema gewinnt besonders durch eine Zunahme von Hybridangriffen und gezielten Sabotageakten an Dringlichkeit, wobei das Beispiel der baltischen Staaten zeigt, dass regelmäßige Übungen, Sensibilisierung und eine Stärkung der Resilienz auf Bevölkerungsebene durchaus möglich sind. Aktuelle Berichte auf anderen Nachrichtenseiten betonen ebenfalls die Gefahr solcher Angriffe – so reagierte etwa die Bundesregierung auf neue Sicherheitsbedenken mit geplanten Gesetzesverschärfungen und betont die Notwendigkeit, eng mit anderen EU-Mitgliedstaaten zusammenzuarbeiten. Außerdem wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass politische Bildung und das Thema Cybersicherheit in den Unterricht integriert werden sollen, gerade vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von Angriffen auf Infrastrukturen wie Strom-, Wasser- und Datennetze.
08.01.26 10:53 Uhr