LYNBERG bringt industrielle Plattform für nachhaltigen Holzmodulbau an den Start – Neue Fertigung in München-Nord geplant

LYNBERG Modular Systems geht im nordwestlichen München einen mutigen Schritt: Das Unternehmen entwickelt eine serienfähige Bau-Plattform, die das Bauen mit Holzmodulen radikal vereinfacht, digitalisiert und auf ein neues Maß an Nachhaltigkeit hebt. Im Zentrum stehen standardisierte Prozesse, eine hochautomatisierte Produktionsstätte und ein echtes Bekenntnis zu bezahlbarem Wohnraum.

heute 10:58 Uhr | 2 mal gelesen

Eigentlich wirkt es fast wie ein Stillleben moderner Industriepolitik: Während andernorts über Krisen im Bausektor diskutiert wird, setzt LYNBERG im Münchner Norden auf den Gamechanger Holzmodulbau. Die Leitung übernimmt Nikolaus Ebner – jemand, der nicht nur die Branchensprache spricht, sondern das nötige Gespür für Visionen und pragmatische Umsetzung mitbringt. Sein Job: Produktion ordnen, Prozesse skalieren und LYNBERG so aufstellen, dass sich die Plattform-Philosophie tragen kann. Herzstück ist das durchdigitalisierte Gesamtsystem: Von digital geplanten Modulen über einen 'digitalen Zwilling' bis hin zu automatisierten Produktionsschritten sollte jeder Handgriff sitzen – und genau das ist auch Anspruch. Besonders interessant: Die Entwicklung der Plattform passiert nicht im Elfenbeinturm, sondern in enger Kooperation mit KnippersHelbig Ingenieure um Prof. Thorsten Helbig. Hier werden Tragwerk, Serienbauteile und architektonische Rahmenbedingungen laufend optimiert – und manchmal auch einfach neu gedacht. Klar ist auch: Wer Nachhaltigkeit und Effizienz predigt, muss sie liefern. Das Ziel sind nicht Luxus-Lofts im Tiny House-Format, sondern bezahlbare Wohnungen mit Anspruch, insbesondere für Gesellschaft, Kommunen und den sozialen Wohnungsbau. Die neue Produktionsstätte – ab 2026 hochgefahren – versteht sich als Blaupause dafür, wie serielle Modulproduktion Zukunft gestalten kann. Und vielleicht, aber das ist jetzt persönliche Spekulation, setzt LYNBERG damit eine Benchmark für die Branche. Denn im digitalen Holzmodulbau steckt noch jede Menge ungenutztes Potenzial.

LYNBERG Modular Systems plant im Münchner Norden eine innovative Fabrik für den industriellen Holzmodulbau und setzt dabei auf Digitalisierung, serielle Fertigung sowie enge Partnerschaften mit Ingenieurbüros wie KnippersHelbig. Unter der Führung von Nikolaus Ebner soll nicht nur die Produktion zügig hochgefahren, sondern auch ein neuer Standard für nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum etabliert werden. Laut externen Berichten setzen immer mehr Unternehmen und Kommunen deutschlandweit auf modulare Holzbauweisen, um den Wohnungsbau zu beschleunigen, Emissionen zu reduzieren und die Kombination von Digitalisierung und Nachhaltigkeit auszureizen. Neue Erkenntnisse aus aktuellen Medien zeigen zudem, dass der Holzmodulbau nicht nur klimafreundlicher ist, sondern auch schneller auf Wohnungsknappheit sowie steigende Anforderungen an flexible und öffentliche Bauvorhaben reagieren kann – sowohl im sozialen Bereich als auch bei Gewerbeimmobilien. Die Branche diskutiert derzeit intensiv über neue Vorschriften, staatliche Förderungen und Herausforderungen beim Rohstoff Holz, wobei viele Stimmen dem Modell von LYNBERG und ähnlichen Playern eine wichtige Rolle für die Transformation zu nachhaltigem Bauen zusprechen.

Schlagwort aus diesem Artikel