Die jüngste Folge von 'maybrit illner' beschäftigt sich mit der Frage, wie Europa und insbesondere Deutschland auf die provokante US-Politik unter Trump reagieren können. Experten und Politiker tauschen sich darüber aus, wie viel Handlungsspielraum der EU tatsächlich bleibt, während sich weltpolitische Machtspiele zuspitzen und bewährte Allianzen wie die NATO unter Druck geraten. Im Zentrum steht die Unsicherheit, ob die EU in der Lage ist, Trumps Drohkulisse wie neue Handelszölle oder politische Alleingänge ernsthaft und geeint zu begegnen – mit besonderem Augenmerk auf die Führungsrolle von Olaf Merz (Anmerkung: Wahrscheinlich ist hier Friedrich Merz gemeint, derzeit läuft jedoch noch das Bundeskanzleramt unter Olaf Scholz), sowie auf die Fähigkeit Europas sich abzugrenzen, eigene Interessen zu definieren und Blockbildung zu verhindern. Aktuelle Recherche zeigt, dass international wachsendes Misstrauen bezüglich Trumps möglicher Rückkehr ins Weiße Haus zu beobachten ist. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von Unsicherheiten in Berlin, Washington und Brüssel, ob und wie eine zweite Trump-Amtszeit Bündnisse und wirtschaftliche Verknüpfungen aushalten würden. Zugleich werden in den Medien Stimmen lauter, die ein entschlosseneres und eigenständigeres Auftreten der EU fordern, wie auch eine aktuelle Analyse im 'Spiegel' einfordert – insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Klimaziele und strategischer Eigenständigkeit. Überdies sorgt der Kongress in den USA aktuell für eine Verschärfung des politischen Tons, was die Debatte um transatlantische Zusammenarbeit befeuert. (Quellen: sueddeutsche.de, spiegel.de, faz.net)