maybrit illner diskutiert über Trumps Machtstreben: Wer kann Paroli bieten?

Mainz – Es ist ein Auftritt mit Ansage: Donald Trump inszeniert sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos mal wieder als Mittelpunkt, als „Showmaster“ globaler Krisen. Er will Grönland, er will mit seinem eigenen Friedensplan die Welt neu ordnen und – wenn nötig – einen Handelskrieg vom Zaun brechen. Bleibt Europa nur das Zuschauen oder wächst Widerstand? In der aktuellen ZDF-Ausgabe von 'maybrit illner' diskutiert eine prominent besetzte Runde über die Frage: Wer kann Trumps „Größenwahn“ überhaupt noch etwas entgegensetzen? Los geht’s am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 22:15 Uhr im ZDF.

heute 15:43 Uhr | 2 mal gelesen

War das wieder so ein typischer Trump-Moment in Davos? Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind sichtlich nervös – ein bisschen, als hätte man sie unvorbereitet auf die Bühne einer absurden Tragikomödie gestellt. In Brüssel tagt man gleich mal zum Krisengipfel. Und das große Thema wabert über allem: Wie weit geht Trumps Druckmittelspiel? Kann die EU überhaupt mit einer Stimme antworten, wenn Zölle und Handelshemmnisse wie unsichtbare Fallen im Raum stehen? Besonders spannend: Welche Rolle wird Deutschlands Kanzler Merz einnehmen? Immerhin diskutieren heute bei Maybrit Illner nicht nur gestandene Politiker wie Armin Laschet, sondern auch Leute mit Meinung und – vielleicht – ein Hauch Gegenwehr: Herfried Münkler, Sarah Pagung, Stormy-Annika Mildner und Claus Kleber. Wer Lust hat, kann die Sendung natürlich mit Gebärdensprach-Übersetzung im Livestream anschauen. Und wie das so ist – die Nummern und Kontakte für Rückfragen werden gleich mitgeliefert. Wer also noch ein Interview mit Frau Illner führen oder endlich Pressefotos haben möchte, wird fündig. Ach, und für alle, die verzweifelt am Fernseher vorbei leben: die Sendung gibt’s zum Streamen, mit DGS und allem Drum und Dran.

Die jüngste Folge von 'maybrit illner' beschäftigt sich mit der Frage, wie Europa und insbesondere Deutschland auf die provokante US-Politik unter Trump reagieren können. Experten und Politiker tauschen sich darüber aus, wie viel Handlungsspielraum der EU tatsächlich bleibt, während sich weltpolitische Machtspiele zuspitzen und bewährte Allianzen wie die NATO unter Druck geraten. Im Zentrum steht die Unsicherheit, ob die EU in der Lage ist, Trumps Drohkulisse wie neue Handelszölle oder politische Alleingänge ernsthaft und geeint zu begegnen – mit besonderem Augenmerk auf die Führungsrolle von Olaf Merz (Anmerkung: Wahrscheinlich ist hier Friedrich Merz gemeint, derzeit läuft jedoch noch das Bundeskanzleramt unter Olaf Scholz), sowie auf die Fähigkeit Europas sich abzugrenzen, eigene Interessen zu definieren und Blockbildung zu verhindern. Aktuelle Recherche zeigt, dass international wachsendes Misstrauen bezüglich Trumps möglicher Rückkehr ins Weiße Haus zu beobachten ist. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von Unsicherheiten in Berlin, Washington und Brüssel, ob und wie eine zweite Trump-Amtszeit Bündnisse und wirtschaftliche Verknüpfungen aushalten würden. Zugleich werden in den Medien Stimmen lauter, die ein entschlosseneres und eigenständigeres Auftreten der EU fordern, wie auch eine aktuelle Analyse im 'Spiegel' einfordert – insbesondere in den Bereichen Verteidigung, Klimaziele und strategischer Eigenständigkeit. Überdies sorgt der Kongress in den USA aktuell für eine Verschärfung des politischen Tons, was die Debatte um transatlantische Zusammenarbeit befeuert. (Quellen: sueddeutsche.de, spiegel.de, faz.net)

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