Von der Idee zur verbindenden Plattform
Serielles und modulares Bauen ist für viele das fehlende Glied, um die Bauprozesse endlich zu modernisieren: schneller, günstiger, kontrollierter. Aber Technik allein macht’s nicht – was wirklich fehlt, sind abgestimmte Abläufe, offene Netze und klare Rahmenbedingungen, damit Bauprojekte Zukunft haben. Hier springt MODULAR BUILD als Bindeglied ein – nicht bloß als Messe, sondern als Treffpunkt für ernsthafte Debatten, strategische Allianzen und praktikable Lösungen.
Den Startschuss gibt ein Kick-off-Treffen im November 2026. Die Branche – von Pfiffigen der Planungsbüros bis zu Politik und Wissenschaft – ist aufgerufen, Ideen zu entwickeln und erste Netze zu knüpfen. Die eigentliche Messe folgt dann vom 2. bis 4. November 2027 in Berlin. Dort begegnen sich industrielle Vorfertigung, digitale Planung und nachhaltiges Material: Das Ganze als Experimentierfeld für eine neue, effizientere und umweltgerechte Baupraxis.
Innovationsschub gefragt – und möglich
Serielles und modulares Bauen hat in Deutschland bisher selten einen gemeinsamen Marktplatz gefunden. Meist werkelten die Einzelkämpfer getrennt voneinander. Die MODULAR BUILD steckt deshalb den Rahmen ab, darin alle miteinander über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu vernetzen – von Ideenfindung über Produktion und Logistik bis zur Fertigstellung und Nachsorge. Im Mittelpunkt stehen Austausch, konkrete Beispielprojekte und verlässliche Partner – alles unter den wachsamen Augen eines Marktes in ständiger Bewegung und mit teils widersprüchlichen Anforderungen an Transparenz und Qualität.
Das Ziel? Nutzen schaffen, Bürokratiehürden gemeinsam anpacken und das Know-how so bündeln, dass Innovation auch wirklich auf der Baustelle ankommt – nicht nur im Labor. Berlin, als Messeort, bringt die Nähe zu den Entscheidern direkt mit. Sonderformate, Foren und Debatten greifen schwierige Themen wie Förderregelungen und Genehmigungsprozesse offen auf.
Bauwirtschaft steht hinter der Initiative
Der frische Wind von Industrie und Immobiliensektor pustet die neue Messe an – und das wird auch offen gesagt:
„Kommunen stehen enorm unter Druck, neuen Wohnraum und Infrastruktur zu schaffen. Modulares Bauen gibt hier echte Impulse. MODULAR BUILD bringt Politik, Verwaltung und Wirtschaft endlich an einen Tisch“, so Jörg Bauer, Vorstand Bundesverband Bausysteme.
„Produktivitätsgewinn und Bezahlbarkeit – das ist das zentrale Thema der Branche. Die Fraunhofer Allianz Bau forscht schon lange zu modularen Bauweisen und unterstützt daher die Initiative vollumfänglich“, sagt Thomas Kirmayr, Geschäftsführer Fraunhofer Allianz Bau.
Und von KLEUSBERG heißt es: „Das neue Messeformat fördert Schnelligkeit, Kostensicherheit, nachhaltige Standards. Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Bauindustrie.“
Alle an Bord – ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag
Von Start-ups und jungen Architekten über Tech-Anbieter bis zu erfahrenen Modulbauern: Die MODULAR BUILD vereint Menschen, die der Branche ihr neues Gesicht geben wollen. Die Organisation hat HINTE Expo & Conference übernommen, eine Institution mit achtzig Jahren Messe- und Innovationserfahrung.
Mitmachen erwünscht
Unternehmen, Verwaltungen und Kreative: Die MODULAR BUILD lädt ausdrücklich dazu ein, beim Umbruch in der Bauwirtschaft dabei zu sein – ob als Aussteller, Vordenker oder neugieriger Besucher.
Pressekontakt: HINTE Expo & Conference Corinna Bietzker, T +49 721 831424-490, corinna.bietzker@hinte-media.com
Original-Content von: HINTE Expo & Conference übermittelt durch news aktuell
Die MODULAR BUILD setzt ein Signal für die Modernisierung des Bausektors – sie will mehr sein als eine klassische Messe: Hier sollen Netzwerke entstehen, Wissen ausgetauscht und konkrete Projekte angestoßen werden. Der Fokus auf modularen und industriellen Bau kommt just in dem Moment, wo die Branche dringend bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Lösungen liefern muss. Der Schulterschluss von Politik, Forschung und Wirtschaft wird als Schlüssel gesehen, um Regulierungsstau, Fachkräftemangel, langsame Genehmigungen und nicht zuletzt die Wohnungsnot anzugehen. Laut Recherchen aus den letzten 48 Stunden gewinnt die Debatte um zirkuläre Baumethoden, digitale Prozesse und effiziente Materialen weiter an Fahrt – insbesondere mit Blick auf mögliche Förderoffensiven und vereinfachte Baugenehmigungen, wie von Bundesbauministerin Klara Geywitz mehrfach gefordert wurde (siehe etwa taz.de). Parallel berichten Medien wie Spiegel und Zeit von wachsendem Innovationsdruck in der Bauwirtschaft: Neben Klimaschutz rücken soziale Innovationsfragen – etwa wie neuer, kostengünstiger Wohnraum schnell entstehen kann – immer stärker in den Vordergrund. Ob die neue Messe der Katalysator für ein echtes Bauwunder wird, bleibt allerdings abzuwarten.