Das Staffelholz bei Würth Österreich wechselt die Hand: Nach mehr als einem Vierteljahrhundert in führender Rolle zieht sich Alfred Wurmbrand in den Aufsichtsrat zurück. Die Worte zum Abschied: ehrlich, warm, mit Rückenwind für Michael Hempt, der diesen Job spürbar mit breiter Erfahrung, aber auch einer Portion Neugier anpackt. Hempt, seit 2007 Teil der Würth-Familie, kennt die Firma bis ins technologische Möbelscharnier – von IT über Marketing, eBusiness bis zu den Shops. Viele sagen, er hat in diesen Bereichen nicht nur optimiert, sondern Umdenken angeschoben.
Schauen wir aufs neue Leitungstableau: Mario Schindlmayr, längst ein Urgestein im Vertrieb – setzt auf den Spagat aus Digitalisierung und dem Wert des persönlichen Kontakts. Ganz ehrlich: Ein bisschen Bodenständigkeit, das kann heutzutage für einen Handelsriesen wie Würth tatsächlich Gold wert sein. Und Laurenz Tanzer, frisch im Sattel als Finanzchef, betont das Fundament: zwischen Tradition und Neuanfang die richtige Balance zu halten, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Seine Worte über Stabilität und Chancen? Die klingen nicht nach leerem Management-Sprech, sondern nach echter Mischung aus Respekt und Tatendrang.
Das Zukunftsbild bleibt klar: Digitalisierung vorantreiben, Prozesse möglichst schlank halten, den Nachhaltigkeitsgedanken nicht als Feigenblatt, sondern als festen Bestandteil nehmen. "Trotz aller Trends – der Mensch zählt bei uns mehr als jeder Algorithmus", sagt Hempt. Das wirkt fast ein bisschen trotzig – aber er meint es so, das kommt an. Fast 1.000 Menschen, verstreut über ganz Österreich, dazu ein wachsendes Netz von Niederlassungen, fordern Führung mit Überblick – und ein Gespür fürs Verbindende.
Die Ressorts im Führungsquintett sind scharf umrissen: Stefan Gugerell kümmert sich um die Infrastruktur – also Logistik, Innendienst, Service und Qualität, während Josef Bierbaumer Einkauf, Produktsortiment und Marktentwicklung stemmt. Hempt lässt durchblicken: Der Wechsel an der Zentrale darf nicht zum Dominoeffekt werden, Diversität in der Führung bleibt für ihn ein zukünftiger Punkt auf der Agenda. Klingt nach nachdenklichem Kurs – nicht nach Schnellschuss.
Unterm Strich: Würth Österreich will verwurzelt bleiben, aber clever wachsen – mit digitaler Power und dem Mut, sich auch mal neu zu erfinden. Das Wettrennen um Relevanz im Markt: Es bleibt spannend.
Michael Hempt folgt mit Beginn 2026 als CEO auf Alfred Wurmbrand bei Würth Österreich und bringt jahrelange Erfahrung im Vertrieb, IT und eBusiness mit. Das Führungsteam setzt sich aus erfahrenen Köpfen zusammen, die die Digitalisierung und Nachhaltigkeit vorantreiben, während betont wird, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Besonders interessante Entwicklungen: Würth treibt den Ausbau der Shops und digitalen Angebote weiter voran, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt das Unternehmen auf Expansionskurs und will seine Position im österreichischen Markt festigen.
Aktuelle Recherchen zeigen, dass Würth Österreich trotz des gesamtwirtschaftlich herausfordernden Umfelds die Zahl seiner Niederlassungen und die digitale Customer Journey weiter ausbaut. Laut Branchenmagazinen richtet sich das Unternehmen 2024 und darüber hinaus zunehmend auf Nachhaltigkeit aus – nicht nur im Sortiment, sondern auch im Logistikbereich (beispielsweise mit CO2-neutralen Lieferungen). Zudem taucht Würth in aktuellen Wirtschaftsberichten regelmäßig als Best-Practice-Beispiel für innovative Personalpolitik und interne Weiterbildung auf. Diese Themen bleiben auch nach dem Führungswechsel hochrelevant – was durch die aktuellen Presseberichte rund um Change Management und digitale Transformation im Mittelstand zusätzlich unterstrichen wird.